Zahl der Verkehrstoten steigt in Bremen gegen den Bundestrend

  • 16 Verkehrstote mehr in Bremen und Niedersachsen
  • Zahl der Verletzten sank auch in Bremen
  • Höchststand der Verkehrstoten wurde 1970 erreicht
Auf einem Holzkreuz an einem Straßenrand steht: "Lieber Uwe wir alle vermissen dich, und du wirst uns immer im Herzen bleiben." Ein Auto fährt im Hintergrund vorbei.
In vielen Bundesländern ging die Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr zurück – nicht so in Bremen. Bild: DPA | Oskar Eyb

2019 sind in Deutschland so wenige Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, wie noch nie seit Beginn der Statistik vor 60 Jahren. 3.059 starben im vergangenen Jahr bei Unfällen, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Die Statistik für Bremen und Niedersachsen bestätigte diesen Trend nicht, denn hier gingen die Zahlen nach oben. In Bremen starben sechs Menschen, zwei mehr als im Jahr zuvor, in Niedersachsen kamen 432 ums Leben, 14 Tote mehr als im Vorjahr.

Die meisten Verkehrstoten gab es 1970

Bundesweit war damit ein Rückgang um 216 Tote zu verzeichnen. Vor allem starben deutlich weniger Motorradfahrer. Die Zahl der Verletzten ging dagegen bundesweit, also auch in Bremen und Niedersachsen, zurück – und zwar auf 384.000. Unfälle gab es aber mehr. Rund 2,7 Millionen erfasste die Polizei, bei etwas mehr als 300.000 kamen Menschen zu Schaden.

Die Zahl der Verkehrstoten geht im Prinzip seit Jahrzehnten zurück – mit kleinen Ausreißern. Der absolute Höchststand wurde 1970 erreicht. Damals starben etwa sieben Mal mehr Menschen als im vergangenen Jahr.

Wie war das nochmal mit der Ersten Hilfe?

Video vom 16. September 2019
Eine Erste Hilfe Puppe, an der die Herzdruckmassage ausgeführt wird.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 27. Februar 2020, 10 Uhr