400 Menschen nehmen in Bremen an Mai-Kundgebung des DGB teil

  • Keine Großdemo aufgrund der Pandemie
  • Kundgebung mit Abstand und Masken auf der Bürgerweide
  • 400 Menschen nahmen teil

Trotz Corona: Mai-Kundgebung am Tag der Arbeit in Bremen

Video vom 1. Mai 2021
Ein Mann und ein Kind demonstrieren mit einer Fahne des deutschen Gewerkschafts-Bunds.
Bild: dpa | Fredrik von Erichsen
Bild: dpa | Fredrik von Erichsen

Unter dem Motto "Zukunft ist Solidarität" haben in Bremen am Vormittag gut 400 Menschen an einer Mai-Kundgebung teilgenommen. Verstöße gegen die Corona-Regeln gab es dabei laut Polizei nicht. Die Rednerinnen und Redner appellierten an die Politik, nach der Corna-Krise weiter zu investieren.

"Wir brauchen mehr Geld für Kinder und Bildung", sagte die Bundesvorsitzende der GEW, Marlis Tepe bei Hagel und strömendem Regen – und zwar für Kitas, Schulen und Hochschulen. Tepe forderte außerdem verbindliche Tarifverträge für Branchen mit niedrigen Löhnen, vor allem in der Pflege und im Einzelhandel.

Corona zeige, wie wichtig Gewerkschaften sind

Die DGB-Vorsitzende der Weser-Ems, Annette Düring, sagte, dass die Corona-Krise gezeigt habe, wie wichtig Gewerkschaften sind. Sie hätten dafür gesorgt, dass die Menschen dank Kurzarbeitergeld und anderer Hilfen relativ gut durch die Zeit gekommen sind. Düring lobte dabei ausdrücklich den Bremer Senat: In Bremen laufe das Impfen und die wirtschaftlichen Hilfen gut.

In Bremerhaven demonstrierten laut Polizei etwa 175 Menschen vor der Großen Kirche.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 1. Mai 2021, 19:30 Uhr