Niedersachsens Modellkommunen dürfen jetzt Corona-Regeln lockern

  • Auch Achim und Oldenburg gehören zu den 14 ausgewählten Kommunen
  • Sie wollen die Einschränkungen lockern
  • Es soll Zonen geben, für die ein negativer Test nötig ist
Eine Verkäuferin empfängt eine Kundin an der Ladentür (Symbolbild)
Auch Achim und Oldenburg nehmen an dem Projekt teil. Bild: DPA | Sven Simon/Frank Hoerman

In Niedersachsen bereiten sich seit Montag 14 Modellkommunen darauf vor, die Corona-Einschränkungen zu lockern. Alle wollen in dieser oder der nächsten Woche sogenannte "sichere Zonen" einrichten, in denen Einzelhandel und andere Geschäfte wieder öffnen können.

Auch Kommunen im Nordwesten ausgewählt

Auch im Nordwesten gibt es einige Modellkommunen, wie Achim, Cuxhaven, Nienburg/Weser und Oldenburg. Sie waren am Samstag mit zehn anderen Orten von der Landesregierung ausgewählt worden. Alle haben Inzidenzwerte von unter 100.

Niedersachsen geht sehr umsichtig vor in der aktuell schwierigen Situation. Wir bleiben vorsichtig. Aber wir wollen einem neuen System mit Testen, Besucherlenkung und AHA-Regeln eine Chance geben.

Stephan Weil
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD)

Die Gemeindeverwaltungen legen nun selbst fest, wo und wann sie ihre sicheren Zonen einrichten wollen. Dort sollen Geschäfte, Außengastronomie, Fitnessstudios sowie Kinos, Theater und Galerien öffnen dürfen. Zutritt haben nur Personen mit einer Nachverfolgungs-App auf dem Handy und einem negativem Corona-Testergebnis. Selbsttests sind nicht erlaubt.

Zuletzt höhere Inzidenz nach ähnlichem Projekt in Tübingen

Ministerpräsident Weil hatte das Modellprojekt mit den Worten verteidigt, Niedersachsen brauche Perspektiven. Bei einem ähnlichen Öffnungsprojekt in Tübingen war die Inzidenz anschließend deutlich gestiegen.

Achim darf nach Ostern Geschäfte und Außengastronomie öffnen

Video vom 3. April 2021
Ein Schild mit dem Hinweis der Maskenpflicht auf dem Achimer Wochenmarkt.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 6. April 2021, 7 Uhr