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Corona-Ticker (4. April): 34 Neuinfektionen in Bremen

Damit sind im Land Bremen insgesamt 388 Corona-Fälle registriert worden. Klinikum Mitte behandelt Corona-Patienten aus Frankreich. Die Entwicklung im Liveticker.

Ein Corona-Patient aus Frankreich kommt am Klinikum Bremen-Mitte an.
Bild: Radio Bremen | Hauke Hirsinger

+++ 34 Neuinfektionen in Bremen +++

Das Gesundheitsressort hat am Samstag 34 Neuinfektionen in Bremen gemeldet. In Bremerhaven gab es keine Veränderungen in der Statistik. Damit sind im Land Bremen insgesamt 388 Corona-Infektionen registriert worden. Bei den Genesenen und Verstorbenen gab es keine Veränderungen.

Warum der Anstieg im Vergleich zu den vergangenen Tagen so deutlich ausfällt, konnte die Behörde auf Nachfrage nicht erklären. Ähnlich hoch war der Anstieg zuletzt vor neun Tagen am 26. März mit 32 Neuinfektionen.

Tägliche Neuinfektionen im Land Bremen

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+++ Erster Corona-Patient aus Frankreich am Klinikum Bremen-Mitte eingetroffen +++

Der erste Corona-Patient aus Frankreich ist in Bremen angekommen. Ein Flugzeug brachte ihn von Straßburg nach Bremen. Vom Flughafen wurde er zum Klinikum Bremen-Mitte transportiert, wo er auf der Intensivstation behandelt wird. Der zweite französische Patient sollte nach buten un binnen-Informationen bis 21 Uhr in Bremen eintreffen. soll am Abend mit einem zweiten Flugzeug in Bremen eintreffen.

Video vom 4. April 2020
Zwei Menschen mit Schutzkleidung und Gesichtsmasken transportieren einen Patienten auf einer Liege aus einem Krankenwagen.
Bild: Radio Bremen

+++ Bremer halten Abstand +++

In Bremen haben sich heute die meisten Menschen an die Regeln gehalten, erklärte die Polizei. Nach ihren Angaben hat es nicht mehr Verstöße als sonst auch gegeben.

+++ 2 Corona-Patienten aus Frankreich kommen nach Bremen +++

Zwei mit dem Coronavirus infizierte Patienten aus Frankreich werden im Laufe des Samstags in Bremen erwartet. Das bestätigte der Klinikverbund Geno buten un binnen. Die beiden Männer kommen mit zwei unterschiedlichen Flügen und sollen ins Klinikum Bremen-Mitte eingeliefert werden. Dort sollen sie auf der Intensivstation behandelt werden. Einer der beiden Männer befindet sich den Angaben zufolge in einem kritischen Zustand.

Bremen ist damit eine weitere Kommune, die Corona-Patienten aus dem Ausland aufnimmt, weil die dortigen Gesundheitssysteme mitunter überlastet sind. In Frankreich sind bereits mehr als 6.000 Menschen an Covid-19 gestorben, die Zahl der Neuinfektionen ist am Samstag sprunghaft gestiegen.

+++ Polizei löst Feier in Blumenthaler Gaststätte auf +++

insgesamt zehn Menschen haben am Freitagabend in einer Gaststätte in Blumenthal gefeiert. Die Polizei beendete das Treffen und stellte Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Als die Polizisten gegen die Tür der Kneipe in der Schwaneweder Straße klopften, wurden im Haus Licht und Musik ausgeschaltet, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Nachdem niemand die Tür öffnete, besorgten sich die Beamten einen Durchsuchungsbeschluss.

In der Gaststätte trafen sie auf fünf Männer und vier Frauen im Alter von 26 bis 53 Jahre, eine weitere Person versteckte sich im Abstellraum. Alle Gäste erhielten Platzverweise und Strafanzeigen. Eine Person beleidigte den Angaben zufolge einen Polizisten und bekam eine Anzeige wegen Beleidigung.

+++ Bremer Kliniken bereiten sich auf Patientenanstieg vor +++

Schon seit Wochen werden in den Bremer Kliniken die Kapazitäten zur Aufnahme von Coronapatienten ausgebaut. Unter anderem soll die Zahl der Beatmungsbetten auf 380 aufgestockt werden. Außerdem wird das Klinikpersonal geschult, um im Bedarfsfall auf der Intensivstation aushelfen zu können. Die Geno stellt für die Dauer der nächsten Wochen zusätzlich Mitarbeiter ein.

+++ 11.000 Anträge auf Soforthilfe +++

Insgesamt 11.000 Anträge aus Bremen und Bremerhaven auf Corona-Soforthilfe liegen bis jetzt auf dem Tisch, teilte das Wirtschaftsressort mit. Kleinere Firmen mit bis zu zehn Mitarbeitern sowie Selbstständige und Freiberufler können Zuschüsse aus einem Landesprogramm abrufen, wenn sie wegen des Corona-Stillstands finanzielle Probleme haben.

+++ Baumärkte in Niedersachsen wieder für Privatkunden geöffnet +++

Nach knapp zwei Wochen dürfen in Niedersachsen die Baumärkte am Samstag erstmals wieder die Türen für Privatkunden öffnen. Wegen des erwarteten hohen Andrangs und des Risikos einer Ansteckung mit dem Coronavirus haben viele Märkte Regeln aufgestellt. So soll es etwa Einlasskontrollen und Zugangsbeschränkungen geben. Im Markt gelten erhöhte Hygienestandards, es gibt Schutzwände und Abstandsmarkierungen. Zudem gilt: Maximal ein Kunde auf durchschnittlich zehn Quadratmetern.

Bislang durften wegen der Corona-Schutzmaßnahmen nur Gewerbetreibende in den Baumärkten einkaufen. Dies wurde nun mit einer am Freitag veröffentlichten Verordnung geändert, die am Samstag in Kraft tritt. In Bremen waren die Baumärkte durchgängig auch für Privatkunden geöffnet.

+++ Bislang rund 350 Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen +++

Die Bremer Polizei hat bislang rund 350 Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen festgestellt. Die meisten Menschen zeigten sich einsichtig und kooperativ, doch drei Mal wurden die Beamten laut Polizei angegangen oder angehustet.

Die Kontaktbeschränkungen gelten seit knapp zwei Wochen und halten noch mindestens bis zum 19. April an. Wer sich nicht an die Kontaktbeschränkungen hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Je nach Verstoß beträgt es zwischen 50 und 2.500 Euro.

+++ Zahl der Corona-Infizierten im Land Bremen steigt auf 354 +++

Im Land Bremen gibt es am Freitag 13 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Infizierten steigt somit auf insgesamt 354. Aus der Stadt Bremen kommen 331 von ihnen, 23 aus Bremerhaven. Als genesen gelten in Bremen 135 Personen, in Bremerhaven 12. Es bleibt bei 6 Todesopfern.

+++ Bremen wartet auf 176 Beatmungsgeräte +++

Laut der Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) ist Bremen "in der glücklichen Lage", sich auf die zu erwartenden Folgen des Coronavirus einzustellen. In absehbarer Zeit, so Bernhard, seien die Krankenhäuser in der Lage, auf bis zu 380 Beatmungs-Betten zu erhöhen – aktuell stünden etwa 160 bis 170 zur Verfügung. Insgesamt 176 weitere Beatmungsgeräte seien bereits bestellt, so Bernhard weiter.

Senat gibt Studie zu Corona-Infizierten in Auftrag

Video vom 3. April 2020
Zahlreiche Cov-19 Tester liegen in einem Labor.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 3. April 2020, 19:30 Uhr