Bald auch am Brill? So auffällig sind Gebäude von Libeskind

Der Star-Architekt Daniel Libeskind entwirft die Gebäude für das Sparkassen-Gelände am Brill. Es ist nicht der erste Bremer Auftrag, den der US-Amerikaner übernimmt.

Daniel Libeskind, Architekt und Musiker aus Los Angeles, stellt am 09.09.1995 sein "Musicon"-Modell vor.
Daniel Libeskind präsentiert 1995 seinen Entwurf für das "Musicon", ein neues Konzerthaus in Bremen, das aber nie gebaut wurde. Bild: DPA | Kay Nietfeld

Daniel Libeskind ist einer der bekanntesten Architekten der Welt. Der US-Amerikaner ließ schon in vielen Metropolen, aber auch in einigen kleineren Städten seine Projekte verwirklichen. Mailand, Toronto, Sao Paulo, Singapur, Lüneburg und bald auch Bremen. Libeskind soll das Gebäude für das Sparkassen-Gelände am Brill entwerfen.

Doch der aktuelle Auftrag ist nicht Libeskinds erster in Bremen. 1995 bekam sein Entwurf für das "Musicon", ein neues Konzerthaus, den Zuschlag bei einem international ausgeschriebenen Architekturwettbewerb. Doch das Gebäude auf der Bürgerweide wurde nie gebaut. Die Sorgen vor explodierenden Kosten und einem ähnlichen Werdegang wie bei die Hamburger Elbphilharmonie waren zu groß.

Nun soll Libeskind sich doch noch in Bremen verewigen. Die Pläne für das Gebäude auf dem Sparkassengelände wurden noch nicht veröffentlicht, doch seine bisherigen Projekte lassen vermuten, dass am Brill irgendwann ein moderner Hingucker steht.

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  • Yannick Lemke

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 7. Februar 2019, 19:30 Uhr