Bremen will Lehrkräfte zu digitalem Lernen und Lehren verpflichten

  • Bremens Bildungssenatorin will, dass Lehrer "its learning" nutzen
  • Personalrat Schulen begrüßt das Vorhaben
  • Entsprechende Fortbildungen starten nächste Woche
Ein Schüler hält einen Stift in der Hand. Rechts daneben ist ein Computerbildschirm zu sehen auf dem das Programm "its learning" geöffnet ist.
Mehr digitales Lernen: Bremer Lehrerinnen und Lehrer sollen künftig die Lernplattform "its learning" noch mehr nutzen. (Archivbild) Bild: DPA | Florian Schuh

Bremen will Lehrerinnen und Lehrer verpflichten, die digitale Lernplattform "its learning" zu nutzen. Dafür haben sich die Bremer Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) und der Personalrat Schulen ausgesprochen. Eine entsprechende neue Dienstvereinbarung ist schon vorbereitet. Sie muss nur noch unterschrieben werden, sagte die Vorsitzende des Personalrats Schulen, Angelika Hanauer.

Zuvor hatte der Personalrat gefordert, dass Lehrerinnen und Lehrer Dienstgeräte bekommen und sich entsprechend fortbilden können. Für beides sei jetzt gesorgt, sagte Hanauer. Die ersten der 8.000 Dienst-Tablets sind nach Angaben der Bildungsbehörde bereits verteilt, und auch die Fortbildungen starten nächste Woche.

Im nächsten Schritt sollen ab September alle 90.000 Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen Leih-Tablets erhalten. Zunächst sollen Kinder und Jugendliche aus Haushalten mit wenig Geld ein solches Gerät bekommen. Bis Jahresende sollen dann alle versorgt sein.

Rückblick: Millionen für Tablets an Bremer Schulen – und jetzt?

Video vom 8. Juli 2020
Eine Nahaufnahme eines Schülers, der ein Tablet in der Hand hält.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 25. August 2020, 8 Uhr