Bisher rund 350 Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen in Bremen

  • Laut Polizei zeigten sich die meisten Menschen einsichtig
  • Beamte wurden aber auch angehustet, bespuckt und getreten
  • Abstandsregelungen gelten noch mindestens bis zum 19. April
Ein Polizeibus fährt Streife an der Schlachte in Bremen
Polizeistreifen überwachen die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen.

In Bremen hat die Polizei bisher rund 350 Verstöße gegen die wegen der Corona-Krose geltenden Kontaktbeschränkungen gezählt. Dabei ist es laut Polizei auch schon zu heftigen Übergriffen gekommen. Demnach wurden Beamte angehustet, bespuckt oder getreten.

Insgesamt drei solcher Vorfälle hat die Polizei in den vergangenen zwei Wochen erlebt und buten un binnen bestätigt. Heftig reagierten beispielsweise sieben Partygäste in Bremen-Vegesack. Als die Polizisten dort eine verbotene Feier beenden wollten, rief einer der Gäste einem Beamten zu, er sei infiziert und hustete dem Polizisten ins Gesicht.

Kontaktbeschränkungen noch mindestens bis 19. April

Ähnliches passierte ein paar Tage später laut Polizei auch in Schwachhausen und in der Neuen Vahr. In solchen Fällen schreibt die Polizei sofort Anzeigen wegen Widerstands, Angriffs oder Beleidigung. Trotzdem sind solche Fälle laut der Polizei Ausnahmen. Die überwiegende Mehrheit verhalte sich kooperativ und zeige sich einsichtig. Die Abstandsregeln gelten seit knapp zwei Wochen und gehen noch mindestens bis zum 19. April. Wer sich nicht an die Kontaktbeschränkungen hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Je nach Verstoß beträgt es zwischen 50 und 2.500 Euro.

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 3. April 2020, 22 Uhr