Starkregen, Feuer und Sturm: Klimahaus soll Extremwetterzone erhalten

  • Wirtschaftsressort will elf Millionen Euro in neue Attraktion investieren
  • Noch herrscht Uneinigkeit in der rot-grünen Koalition über Vorhaben
  • Finanzressort muss noch zustimmen
Außenansicht Klimahaus Bremerhaven
Starkregen, Feuer und Sturm: Extremwetter soll für Besucher des Klimahauses bald erlebbar sein. Bild: Marcus Meyer | Klimahaus

Das Klimahaus in Bremerhaven soll um eine Extremwetterzone erweitert werden. Das geht aus Plänen des Bremer Wirtschaftsressorts hervor. Es gibt aber noch Uneinigkeit in der rot-grünen Koalition über das Vorhaben. Rund elf Millionen Euro will Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) in die neue Attraktion investieren. Eine Maßnahme, um gegen den Besucherschwund der vergangenen Jahre vorzugehen und das Klimahaus weiter attraktiv zu halten.

Das von den Grünen geführte Finanzressort muss vorher den Plänen aber noch zustimmen und Planungsmittel in Höhe von 650 Tausend Euro bewilligen. Falls das noch in diesem Jahr passiert, könnten die Bauarbeiten im übernächsten Jahr beginnen. In den neuen Räumen sollen die Besucher unter anderem Starkregen, Feuer und Stürme hautnah erleben können. Wo genau die neue Station im Klimahaus gebaut werden soll ist derzeit noch unbekannt.

Das Bremerhavener Klimahaus gilt als eines der erfolgreichsten Erlebnis-Museen Norddeutschlands. In dem 2009 eröffneten Haus können die Besucher die Klimazonen der Welt unmittelbar nacherleben. In diesem Jahr kam der fünftmillionste Besucher.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 20. November 2018, 16 Uhr