Bislang größte Klimaschutz-Demo von Bremer Schülern

  • Weltweit gingen Jugendliche auf die Straße
  • In Bremen war es die bisher größte "Fridays for Future"-Kundgebung
  • Auch in Bremerhaven gab es eine große Kundgebung
Schülerinnen und Schüler bei der Klimademo, an der Sögestraße.

Bremer Schüler haben am Freitag für mehr Klimaschutz demonstriert. Es war die bisher größte "Fridays for Future"-Kundgebung in Bremen seit Beginn dieser Proteste – 4.500 bis 5.000 Schüler versammelten sich laut Polizei am Hauptbahnhof. Weltweit gehen freitags Jugendliche auf die Straße, um sich für mehr Klimaschutz einzusetzen.

Demo zum Klimaschutz in Bremerhaven.
Auch in Bremerhaven gingen Schüler auf die Straße.

Vom Bremer Hauptbahnhof zogen die Demonstranten zum Marktplatz, wo es eine große Kundgebung gab. In Workshops informierten sich die Jugendlichen danach über die Themen Klimawandel, Klimagerechtigkeit und Kapitalismus. Auch in Bremerhaven gab es eine Demonstration, zu der etwa 2.000 Menschen erwartet wurden.

16-jährige Schwedin Thunberg trat die Bewegung los

Um ohne Konsequenzen an der Veranstaltung in Bremen teilnehmen zu können, wurde eine Schülervollversammlung einberufen. Das heißt, jede Klasse darf darüber entscheiden, ob sie an der Kundgebung teilnimmt. Die Schüler werden in diesem Fall von ihren Lehrern begleitet.

Demonstrationen gab es auch in Cuxhaven, Oldenburg und Emden – sowie auf der ostfriesischen Insel Juist. Die Schülerinnen und Schüler fordern, dass vereinbarte Klimaziele von der Politik ernst genommen und umgesetzt werden. Die 16-Jährige Schwedin Greta Thunberg hatte im vergangenen Sommer die Bewegung "Fridays for Future" losgetreten.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 15. März 2019, 10 Uhr