Kran schleppt Tor der Bremerhavener Kaiserschleuse in die Werft

  • 1,2 Millionen Euro kostet die Sanierung
  • Ein Kran und zwei Schlepper transportierten das schwere Tor
  • Sanierung dauert bis Mitte September
Ein Tor hängt an einem Kran. Davor fährt ein Schiff.
Kran und Schlepper brachten das rund 2.000 Tonnen schwere Tor zur Werft. Bild: Bremenports

Das Reservetor der Kaiserschleuse in Bremerhaven ist am Montag in das Kaiserdock 1 der Lloyd-Werft verholt worden. Mithilfe eines Schwimmkrans und zweier Schlepper wurde das 57 Meter lange, 21 Meter hohe und rund 2.000 Tonnen schwere Tor von seinem Liegeplatz zur Werft gezogen. Die Arbeiten an diesem Tor sollen bis Mitte September abgeschlossen sein. Es muss laut Hafengesellschaft Bremenports an das neue Design der Schleuse angepasst werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro.

Für das Manöver wurde der Wasserstand im Kaiserhafen erhöht. Das ging am Montag nur, weil das Tidehochwasser höher ausfiel als normal, teilt Bremenports mit.

Mit den Toren hatte es nach dem Neubau der Schleuse mehrfach Schwierigkeiten gegeben. 2011 war die Schleuse für 250 Millionen Euro gebaut worden. Eine Notreparatur im vergangenen Jahr kostete 24 Millionen Euro. Den Großteil übernahm die Arbeitsgemeinschaft der Baufirmen, acht Millionen Euro das Land Bremen.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 3. August 2020, 18 Uhr