Bremerhaven plant Integrationszentrum für Flüchtlinge

  • Eine bestehende Flüchtlingseinrichtung soll dafür erweitert werden
  • Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von 750.000 Euro
  • Zu den Angeboten des Zentrums sollen Sprachkurse und Berufsberatungen zählen
Fünf Männer sitzen an einem Tisch, eine Frau steht daneben und erklärt etwas.
In dem neuen Integrationszentrum soll es neben Freizeitaktivitäten auch Sprachkurse geben (Symbolbild). Bild: Imago | Shotshop

Der Sozialausschuss der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung hat die Einrichtung eines Integrationszentrums für Flüchtlinge beschlossen. Eine bereits bestehende Einrichtung soll dafür erweitert werden. Die Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von rund 750.000 Euro.

Direkt in der Unterkunft in der Wiener Straße, in der aktuell rund 40 Personen untergebracht sind, soll es umfangreiche Beratungen geben. Das beinhaltet etwa Berufsberatung, Sprachkurse und Freizeitangebote von kommerziellen und gemeinnützigen Anbietern. Die Angebote sollen sich nicht nur an Bewohner der Einrichtung richten, sondern auch an andere Flüchtlinge.

Stadt übernimmt Umbaukosten


Die Umbaukosten trägt die Stadt. Der Magistrat muss den Plänen noch zustimmen. Wann mit den Arbeiten begonnen werden kann, ist noch unklar. Derzeit gibt es in der Stadt zwei Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge. Insgesamt betreut das Sozialamt Bremerhaven rund 1.300 Flüchtlinge.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 3. Juni 2020, 16 Uhr