Bremen startet mit Impfungen von weiteren Berufsgruppen

  • Beschäftigte der sogenannten "Kritischen Infrastruktur" werden in Bremen geimpft
  • Dazu gehören Mitarbeiterinnen im Lebensmitteleinzelhandel
  • Für die Beschäftigtengruppen hat der Bund eine Liste zusammengestellt
Lebensmittel vor einer Kasse mit Kassiererin
Bremen will die Impfungen jetzt für weitere Berufsgruppen öffnen. Bild: DPA | Sven Simon/Frank Hoermann

Bremen will jetzt damit beginnen, Beschäftigte der sogenannten "Kritischen Infrastruktur", die zur Priorisierungsgruppe 3 gehören, zu impfen. Das sind unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmitteleinzelhandel. Außerdem gehören dazu Einrichrichtungen des Bundes wie Zoll oder Justiz, Apotheken, Bestatter, Lebensmittelhersteller, Wasser- und Energieversorger, Entsorgungsunternehmen, medizinische Labore, Beschäftigte in kulturellen Einrichtungen, Journalisten und mehr.

Liste mit Bereichen der Kritischen Infrastruktur

Für Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel der Stadt Bremen werden Termincodes für Impfungen im Impfzentrum direkt vergeben. Die Verteilung der Termincodes an die Beschäftigten erfolgt über die Handelskammern Bremen und Bremerhaven.

Die anderen berechtigten Berufsgruppen benötigen eine Bescheinigung des Arbeitgebers, um einen Impftermin vereinbaren zu können. Die Impfung selbst kann dann bei Haus- oder Fachärzten erfolgen. Auch eine Impfung im Impfzentrum ist möglich. Dafür müssen sich die Berechtigten auf einer Warteliste registrieren. Sie wird ab morgen unter dem Link https://impfzentrum.bremen.de zur Verfügung stehen.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Liste zu Bereichen der Kritischen Infrastruktur veröffentlicht.

Wie Hausärzte und Impfwillige sich in Bremen finden

Video vom 12. Mai 2021
Der Hausarzt Timo Baum impft in seiner Arztpraxis seine Patienten.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 18. Mai 2021, 19:30 Uhr