22 Menschen müssen nach Panne in Friesland erneut geimpft werden

  • Krankenschwester hatte in sechs Fällen Kochsalzlösung "verimpft"
  • Ihr war ein Fläschchen Impfstoff auf den Boden gefallen
  • Nach Antikörper-Tests werden jetzt 22 Personen nachgeimpft
Die ersten Dosen des Covid-19 Impfstoffes von Biontech/Pfizer in einer Box.
In den Spritzen mit Kochsalzlösung sollte eigentlich der Impfstoff von BionTech sein (Symbolbild). Bild: DPA | Fabrizio Bensch

Weil sie nur Kochsalz statt eines Corona-Impfstoffs bekommen haben, müssen im Kreis Friesland 22 Menschen nochmal zur Impfung. Das habe die Auswertung entsprechender Antikörper-Tests im Landesgesundheitsamt ergeben, meldet der NDR.

Vor zwei Wochen war einer Krankenschwester in einem Impfzentrum bei Schortens ein Fläschchen mit Impfstoff runtergefallen. Um das zu vertuschen, füllte sie sechs Spritzen mit Kochsalzlösung und verabreichte diese. Nachdem das bekannt geworden war, mussten Blutproben von mehr als 100 Menschen geprüft werden. In 22 Fällen wurde kein Impfschutz festgestellt.

Die Betroffenen sollen morgen geimpft werden. Gegen die Krankenschwester wird inzwischen wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 11. Mai 2021, 10 Uhr