Kultusminister lehnen Bremens Forderung nach Impfpflicht für Lehrer ab

Audio vom 8. Oktober 2021
Eine Frau bereitet eine Impfung vor.
Bild: DPA | Hauke-Christian Dittrich
Bild: DPA | Hauke-Christian Dittrich
  • Bildungssenatorin Aulepp (SPD) forderte Impfpflicht für Beschäftigte an Schulen
  • Kultusminister lehnen Vorstoß Bremens ab
  • Argument: Sehr großer Teil der Lehrer sei geimpft

Bei der Kultusministerkonferenz in Potsdam ist Bremens Bildungssenatorin Sascha Aulepp (SPD) mit ihrer Forderung nach einer Impflicht für Beschäftigte an Schulen gescheitert. Sie hatte sich dort für eine bundesweite Lösung eingesetzt.

Die Bremer Forderung habe nicht viel Zuspruch bekommen, sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die brandenburgische Kultusministerin Britta Ernst (SPD). Die Lehrerschaft sei schon zu einem sehr großen Teil geimpft. Ein weiteres Argument laut Ernst gegen eine Impflicht für das Schulpersonal: Kinder und Jugendliche seien bei Infektionen nicht so bedroht, schwer zu erkranken.

Bremens Bildungssenatorin Aulepp zeige sich trotzdem weiter überzeugt davon, dass eine Impfpflicht der richtige Weg wäre, sagte ihre Sprecherin buten un binnen. Rückenwind bekomme Aulepp vom Deutschen Städtetag. Der Verband hatte unter anderem für Beschäftigte im pädagogischen Bereich eine 2G-Regel gefordert, also Zugang zu Innenräumen nur für Geimpfte und Genesene.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 8. Oktober 2021, 12 Uhr