Ergebnis des Impf-Gipfels: Auch Jugendliche sollen Impfung erhalten

Video vom 27. Mai 2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Impfgipfel.
Bild: Radio Bremen
Bild: DPA | picture alliance/dpa/Reuters Pool | Annegret Hilse
  • Bundeskanzlerin und Länder-Chefs erzielen Ergebnis bei Impf-Gipfel
  • Auch Jugendliche ab 12 Jahren sollen Impfung erhalten können
  • Voraussetzung: Biontech-Impfstoff wird für Jüngere behördlich zugelassen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigt nach dem Impfgipfel mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder, dass jedem Deutschen bis Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden könne. Dies schließe auch die 12- bis 16-Jährigen ein. Diese Altersgruppe könne sich mit Aufhebung der Impfpriorisierung ab dem 7. Juni dann ebenfalls um einen Impftermin bemühen – vorausgesetzt, die Europäische Arzneimittelbehörde EMA lasse den Impfstoff von Biontech/Pfizer für Jüngere zu. Diese will am Freitag darüber beraten.

Merkel sagte darüber hinaus zu, dass Kinder mit Vorerkrankungen vorrangig geimpft würden – wenn die Ständige Impfkommission (Stiko) dies in ihrer erwarteten Empfehlung rät. Das gelte dann ähnlich wie für Erwachsene. Merkel erläuterte: "Die Impfung von Kindern ist ein sehr sensibler Akt." Die Stiko werde entsprechend fragen, wie groß der Nutzen und wie groß der Eingriff sei.

Die Bundeskanzlerin betonte jedoch zugleich, dass kein indirekter Impfzwang entstehen solle. Ein sicherer Schulbetrieb werde auch in Zukunft "völlig unabhängig von der Frage sein, ob ein Kind geimpft ist oder ob ein Kind nicht geimpft ist."

Impfungen für Kinder: Wie denkt man in Bremen darüber?

Video vom 26. Mai 2021
Jugendliche mit Masken sitzen in einem Klassenraum.
Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 27. Mai 2021, 19:30 Uhr