Bremen impft künftig in Praxen und vereinzelt an Schulen

Audio vom 7. September 2021
Ein junger Mann bekommt eine Spritze mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus.
Bild: Radio Bremen
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  • Land Bremen will Corona-Impfungen stärker dezentral anbieten
  • Hausärzte und spezielle Praxen sollen mehr impfen
  • Verlängerung der Impfkampagne kostet 15 Millionen Euro

Das Land Bremen will Corona-Impfungen künftig stärker dezentral anbieten. Wichtigster Baustein in dem neuen Konzept sind sogenannte Impfpraxen, wie Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) ankündigte.

In Bremen-Nord, Gröpelingen und im Bremer Osten sollen neue Impfpraxen entstehen – zwei bis Oktober; die im Bremer Osten bis November. Eine weitere Impfpraxis wird es in Bremerhaven geben. Sie soll bereits am 14. September eröffnet werden. Der Betrieb im Impfzentrum an der Bremer Bürgerweide wurde noch einmal bis zum 22. Oktober verlängert. So lange können sich dort Jugendliche mit und Erwachsene ohne Termin impfen lassen.

Hausärzte und spezielle Praxen sollen mehr impfen

In Zukunft komme den Hausarztpraxen ein größerer Anteil an den Coronaimpfungen zu, so Gesundheitssenatorin Bernhard. Zusätzlich werden auch Impftrucks und mobile Impfteams eingesetzt. Außerdem soll es einzelne Impfaktionen an stadtbremischen Schulen geben. In Bremerhaven sind bisher keine Impfaktionen an Schulen geplant.

Verlängerung der Impfkampagne kostet 15 Millionen Euro

Die Verlängerung der Impfkampagne bis Ende April koste rund 15 Millionen Euro, so Bernhard. Die Hälfte davon übernehme der Bund. Weitere eigene Mittel seien nicht notwendig. Die Senatorin lobte auch die Arbeit des Impfzentrums. Dort seien in acht Monaten mehr als 350.000 Erstimpfungen durchgeführt worden.

Rückblick August: Ansturm von Jugendlichen im Bremer Impfzentrum

Video vom 24. August 2021
Eine Person bekommt ein Pflaster von einer Arzthelferin auf den Arm geklebt.
Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 7. September 2021, 15 Uhr