Humboldtstraße im Bremer Viertel wird zur Einbahnstraße

Ein Einbahnstraßenschild.
Aktuell ist die Humboldtstraße für Autos noch eine Sackgasse, ab Montag wird sie zur Einbahnstraße (Symbolbild). Bild: DPA | Bildagentur-online/Joko
  • Straße ab Montag für Autos nur noch in eine Richtung befahrbar
  • Dritte Phase des Verkehrsversuchs beginnt
  • Umfrage zu bisherigen Modellen läuft bis Dienstag

Der Verkehrsversuch in der Humboldtstraße im Bremer Viertel geht in die dritte Phase: Ab Montag, 19. Juli, ist die Straße nur noch Richtung St.-Jürgen-Straße für den Autoverkehr frei, Radfahrer dürfen weiterhin in beide Richtungen fahren. Mit dem Verkehrsversuch erprobt das Bremer Mobilitätsressort verschiedene Lösungen für die Fahrradstraße, in der es in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten zwischen Rad- und Autofahrern gekommen war.

Die Einbahnstraßen-Regelung folgt als drittes Modell auf "Anlieger frei" und die Sackgassen-Lösung, die seit dem 3. Mai gilt. Noch bis Dienstag, 20. Juli, läuft eine Umfrage des Bremer Mobilitätsressorts zu den bisher erprobten Modellen. Alle, die die Humboldtstraße nutzen oder dort wohnen sind aufgerufen, ihre Erfahrungen in den Prozess einzuspeisen, heißt es dazu in einer Mitteilung des Mobilitätsressorts. Der Link zur Umfrage steht auf der Internetseite zum Verkehrsversuch. Eine weitere Umfrage sei im Anschluss an die Einbahnstraßen-Regelung geplant.

Infostand an der Kreuzung Horner Straße

Über die erneute Änderung der Verkehrsführung in der Humboldtstraße informiert am Samstag, 17. Juli, ein Team des Ressorts mit einem Stand an der Kreuzung Horner Straße. Dort gibt es von 11 bis 14 Uhr Informationen über den Verkehrsversuch, heißt es in der Mitteilung der Behörde.

Mit dem Verkehrsversuch soll eine dauerhafte Lösung für die Humboldtstraße gefunden werden, die seit 2014 eine Fahrradstraße ist, gleichwohl aber viel Durchgangsverkehr hat. Der Versuch soll laut Ressort im Herbst abgeschlossen werden.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Rundschau, 19. Juli 2021, 8 Uhr