Hochwasserschutz verschlingt in Bremen 67 Millionen Euro mehr

  • Umweltbehörde rechnet mit höheren Kosten für Hochwasserschutz
  • Papier der Behörde liegt dem "Weser-Kurier" vor
  • Stärkerer Anstieg des Meeresspiegels ist ein Grund für Kostenanstieg
Auf einem Deich bei Bremerhaven grasen Kühe.
Bremen muss bis 2035 deutlich mehr Geld für den Hochwasserschutz ausgeben. Das liegt auch an neuen Berechnungen zum Anstieg des Meeressspiegels. (Symbolbild) Bild: DPA | Titus E. Czerski

Das Land Bremen muss langfristig offenbar mit deutlich höheren Kosten beim Küstenschutz rechnen. Nach einem Bericht des "Weser-Kurier" werden bis 2035 bereits geplante Deichprojekte 67 Millionen Euro teurer als zunächst errechnet. Laut dem Bericht geht das aus einem Papier der Bremer Umweltbehörde hervor.

Hintergrund sind demnach steigende Baukosten, aber auch neue Berechnungen über den Anstieg des Meeresspiegels, ausgelöst durch den Klimawandel. Bislang gingen die Planer von etwa 50 Zentimetern bis Ende des Jahrhunderts aus, inzwischen wird ein Anstieg von bis zu einem Meter erwartet.

Gefahr Klimawandel: Reichen die Deiche an der Weser aus?

Video vom 2. April 2020
Ein Damm, welches das Wasser der Weser zurückhält.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 30. Juni 2020, 23:30 Uhr