Abriss läuft: Mauer an der Helenenstraße kommt weg

  • Mauer in der Helenenstraße wird abgerissen
  • Müllberge sorgten immer wieder für Ärger mit Anwohnern
  • Bereich soll umgebaut und geöffnet werden
Müll in der Helenenstraße

Die Mauer in der Helenenstraße wird abgerissen. Besonders wild abgestellter Müll und illegales Urinieren waren seit Längerem ein Ärgernis für die Anwohnerinnen und Anwohner.

In Zukunft soll dieser Bereich freundlicher und ordentlicher werden, heißt es in einer Presseerklärung des Bauressorts. Dazu gehöre auch die behutsame Teilöffnung der Helenenstraße. Zudem werde ein öffentliches Urinal errichtet sowie Fahrradabstellmöglichkeiten und mehr Licht installiert, heißt es weiter in der Mitteilung.

Wir lösen damit zum einen das Müllproblem und schaffen zum anderen einen offenen Raum mitten im Viertel, der neue Nutzungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Fahrradabstellplätze bietet.

Joachim Lohse, Umweltsenator (Grünen)
Abriss der Mauer an der Helenenstraße
Die Helenenstraße soll ohne Mauer sicherer und sauberer werden.

Auch Innensenator Ulrich Mäurer freute sich über die Umbaumaßnahmen: "Damit lösen wir eine weitere Schmuddelecke mitten im Viertel auf." In der Vergangenheit habe die Polizei, insbesondere bezogen auf Drogendelikte, Schwierigkeiten gehabt. Aber auch die Gewalt war dort laut Mäurer nicht leicht zu kontrollieren. Deshalb werde auch der Rotlichtbereich im hinteren Teil der Helenenstraße zum Teil geöffnet. Ein Runder Tisch hatte sich auf den Abriss geeinigt. Sabiene Bolz von Nitribitt, dem Verein für die Beratung von Prostituierten, sagte dazu: "Die sehr sachliche und intensive Arbeit am Runden Tisch hat letztlich zu einem guten Ergebnis geführt."

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 2. April 2019, 19:30 Uhr