Bremer Gewoba erwirtschaftet Millionengewinn trotz Corona-Pandemie

  • Unternehmen erwirtschaftet Überschuss von knapp 30 Millionen Euro
  • Das sind fast 500.000 Euro mehr als im Jahr davor
  • Knapp 54 Millionen Euro in Neubauten investiert
Video vom 6. Mai 2021
Vorstandsvorsitzender der Gewoba Peter Stubbe im Interview.
Bild: Radio Bremen
Bild: Imago | Eckhard Stengel

Trotz der Corona-Pandemie hat die Bremer Wohnungsbaugesellschaft Gewoba im vergangenen Jahr ihren Gewinn gesteigert. Das Unternehmen gab am Mittag auf einer Bilanzpressekonferenz bekannt, dass es 2020 einen Überschuss von knapp 30 Millionen Euro erwirtschaften konnte – das sind knapp 500.000 Euro mehr als im Jahr davor.

Den Gewinn erzielte das Unternehmen vor allem durch steigende Mieteinnahmen. Trotzdem hat die Pandemie laut Gewoba aber auch erste Spuren auf dem Wohnungsmarkt hinterlassen: Immer mehr Mieter sind demnach mit ihren Zahlungen in Rückstand geraten. Das betrifft sowohl private als auch gewerbliche Mieter. Um die sie zu unterstützen, bietet die Gewoba in diesen Fällen zinslose Stundungen oder Ratenzahlungen an, heißt es. Derzeit sei die Zahl der Mietrückstände aber wieder rückläufig.

Im vergangenen Jahr hat die Gesellschaft eigenen Angaben zufolge knapp 54 Millionen Euro in den Neubau investiert. Unter anderem entstanden 580 neue Wohnungen und zwei Kitas. So soll es in diesem Jahr auch weitergehen. So plant die Gewoba den Weiterbau ihrer Wohnprojekte in der Bremer Überseestadt und am Werdersee. Zudem soll auch das Aalto-Hochhaus in der Vahr, das höchste Wohnhaus Bremens, komplett modernisiert werden, heißt es.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 6. Mai 2021, 14 Uhr