Gewerkschaft ist zufrieden mit Warnstreik-Beginn der Lokomotivführer

Gewerkschaft zeigt sich zufrieden mit Warnstreik bei der Bahn

Ein Schaffner gibt ein Abfahrtszeichen für einen ICE auf einem Bahnsteig.
Bild: DPA | Carsten Koall
Bild: DPA | Carsten Koall
  • Etliche Zugausfälle in Bremen, Niedersachsen und Hamburg
  • Hohe Bereitschaft der GDL-Mitglieder mitzustreiken
  • Grund für den Streik: Corona-Prämie führt zu Tarifstreit

Der Vorstand der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) im Norden ist sehr zufrieden mit den ersten Stunden des Warnstreiks bei der Deutschen Bahn. Das bestätigte er auf Nachfrage von buten un binnen. Sowohl in Bremen, als auch in Niedersachsen und Hamburg gab es seit den frühen Morgenstunden etliche Zugausfälle.

Es läuft – so lautet die erste Einschätzung des Vorstands der GDL Nord. Besonders erfreut war man über die hohe Bereitschaft der Mitglieder, sich an dem Streik zu beteiligen. Die ist nach ersten Einschätzungen der Gewerkschaft auch deutlich höher, als bei den bisherigen Arbeitsniederlegungen. Der Grund liege, nach Auffassung des Vorstandes, in den Forderungen bei den Tarifverhandlungen. Denn es geht zum einen um mehr Geld, aber auch um eine Corona-Prämie. Die wird aber von der Deutschen Bahn nach wie vor abgelehnt.

Entschuldigung an Bahnreisende – Streik müsse laut GDL sein

Dies trifft bei den Beschäftigten auf Unverständnis und massive Kritik, so die Gewerkschaft. Entschuldigen wolle man sich aber bei den Fahrgästen, die unter dem Streik leiden. Man könne den Ärger verstehen, aber an dem Streik führte kein Weg vorbei. Seit heute Nacht haben viele Mitglieder der GDL ihre Arbeit niedergelegt, was zu massiven Zugausfällen führt. Der Streik soll noch bis Freitagnacht um 2 Uhr gehen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Bremen Eins am Morgen, 11. August 2021, 7:40 Uhr