Tödlicher Badeunfall in Bremen: Gaffer behindern Rettungsmaßnahmen

Video vom 15. Juni 2021
Das Blaulicht eines Polizeiwagens ist im Vordergrund zu sehen. Unscharf im Hintergrund ist ein See mit Menschen darin zu erkennen.
Bild: Nonstopnews
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  • Etwa 150 bis 200 Schaulustige behinderten laut Polizei die Rettungsmaßnahmen
  • 15-Jähriger war beim Schwimmen untergegangen
  • Ursache für den Badeunfall ist weiterhin ungeklärt

Nach dem tödlichen Badeunfall im Bremer Achterdieksee am Montag klagt die Polizei über Schaulustige, die Rettungsmaßnahmen gestört haben sollen. Beim Eintreffen der Rettungs- und Einsatzkräfte versperrten etwa 150 bis 200 Schaulustige den Weg, so die Polizei. Außerdem sollen einige Personen während der Reanimationsmaßnahmen ihre Handys gezückt und Fotos und Videos gemacht haben. Die Polizei stellte anschließend Sichtschutzwände auf und sperrte den Ort ab, um die Gaffer von der Einsatzstelle fernzuhalten und stellte eine Anzeige gegen einen Schaulustigen.

Der 15-Jährige war am Montagabend gegen 19 Uhr beim Schwimmen plötzlich untergegangen. Taucher der Feuerwehr zogen ihn aus dem Wasser. Doch Versuche, ihn zu reanimieren, scheiterten. Die Polizei ermittelt weiterhin zur Ursache des Badeunfalls.

15-Jähriger stirbt bei Badeunfall in Bremen

Polizei und Rettungswagen stehen am Achterdieksee. Hier ertrank am Montagabend ein 13-Jähriger.
Polizei und Rettungswagen stehen am Achterdieksee. Hier ertrank am Montagabend ein 13-Jähriger. Bild: Nonstopnews
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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 15. Juni 2021, 7 Uhr