Bremen ohne Autos: Fridays for Future stellt Forderungen auf

Die Aktivisten von Fridays for Future haben ihre Forderungen für eine autofreie Innenstadt vorgestellt. Darin gehen sie sehr viel weiter als die aktuellen Pläne der Politik.

viele junge Menschen halten Plakate in den Händen.

Nach der Klima-Demonstration am Freitagnachmittag haben die Fridays for Future-Aktivisten ihre Forderungen für eine autofreie Stadt vorgestellt, die unter anderem zusammen mit Naturschützern und Wissenschaftlern erarbeitet wurde. Demnach sollen bis 2030 überhaupt keine Autos mehr in Bremen fahren. Im Austausch sollen der Rad- und Fußverkehr sowie der öffentliche Nahverkehr gestärkt werden. Diese Forderungen gehen damit weit über das Konzept einer autofreien Innenstadt hinaus, wie es sich die Bremer Regierung zum Ziel gesetzt hat.

Von 16 bis 19 Uhr veranstalten die Aktivisten außerdem einen "Wintermarkt" auf dem Altenwall, für den die Straße zwischen zwischen Kunsthalle und Osterdeich gesperrt wird. Damit wollen die Aktivisten beispielhaft zeigen, wie eine autofreie Stadt aussehen kann.

Am Vormittag hatte die Bewegung laut Polizei knapp 7.000 Teilnehmer zu einer Demo für mehr Klimaschutz mobilisiert, bei der auch für eine autofreie Innenstadt demonstriert wurde. Der Protest verlief friedlich.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 29. November 2019, 15:00 Uhr