Infografik

Der Sommer kann kommen: Die Freibadsaison geht los!

Nachdem schon Anfang Mai im Freibad Grünhöfe angebadet wurde, ziehen jetzt die Bremer Bäder nach: Bei sonnigem Wetter machte am Sonntag das Stadionbad auf.

Das Stadionbad hat eröffnet

Schon seit Anfang Mai können Freibad-Fans im Freibad Grünhöfe ihre Bahnen schwimmen. Jetzt startet auch in Bremen die Freibad-Saison: Einen Tag nach dem Stadionbad ziehen am Montag auch die restlichen Freibäder der Bremer Bäder GmbH nach.

Bis zum 22. Juni gelten allerdings die Öffnungszeiten der Vorsaison. Das heißt: Besucher können den Morgen und Vormittag über baden und dann wieder am Nachmittag. Ab dem 22. Juni gelten die durchgängigen Öffnungszeiten der Hauptsaison.

Das Weserstadion von oben
Im Stadionbad neben dem Weserstadion geht es am 2. Juni los.

Für dieses Jahr sind in den Bremer Freibädern auch wieder einige Veranstaltungen geplant. Zum 50. Jubiläum des Freibads Blumenthal wird es eine Summer Pool Party am 15. Juni geben sowie eine offizielle Jubiläumsfeier am 1. August. Wie auch im letzten Jahr findet im Stadionbad das X-Diving statt (13. Juli). Bei dieser Variante des Turmspringens geht es vor allem ums coole Aussehen.

Bremer Freibäder auf Vordermann

Schlossparkbad wird mit Schläuchen gesäubert
Fast schon sauber: Reinigungsarbeiten im Schloßparkbad.

Sowohl in Bremerhaven als auch in Bremen konnten die Mitarbeiter der Freibäder dieses Jahr von aufwendigen Renovierungsarbeiten absehen. Christina Günther aus der Bädergesellschaft erklärt, dass bereits in den vorigen Jahren kräftig in die Technik des einzigen richtigen Bremerhavener Freibads investiert wurde.

In Bremen sieht es ähnlich aus: Wie jedes Jahr habe man die Becken gründlich gereinigt, sagt Laura Schmitt, Sprecherin der Bremer Bäder. Alle Anlagen, Rutschen und Spielplätze seien überprüft und auf Vordermann gebracht worden – im Stadionbad ebenso wie im Freibad Blumenthal sowie in den Freibadbereichen des Westbades und des Schloßparkbades, so Schmitt.

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Achimer Freibad für 5 Millionen Euro saniert

Mächtig ins Zeug gelegt haben sich die Handwerker in Achim. "Wir haben das Freibad über ein Jahr umfassend saniert", teilt Kirsten Jäger für die Stadt Achim mit. "Ausgerechnet bei dem Super-Wetter hatten wir deshalb letztes Jahr geschlossen."

Etwa fünf Millionen Euro koste Achim die Grundsanierung der über 50 Jahre alten Freibadanlage, so Jäger: "Das geht bei uns tatsächlich nur etwa alle 50 Jahre." Allerdings habe sich der Aufwand mehr als gelohnt. So seien nunmehr sowohl das Schwimmer- als auch das Nichtschwimmerbecken des Achimer Freibads mit Edelstahl statt mit Fliesen ausgekleidet.

Um Unterhaltskosten einzusparen, aber auch, um die Kapazitäten der Realität anzupassen, hätten sich die Achimer zudem von den 50-Meter-Bahnen des Schwimmerbeckens verabschiedet und auf 25-Meter-Bahnen umgestellt. "Wir hatten zuletzt an höchstens fünf bis sechs Tagen im Jahr mehr als 1.000 Besucher. An allen übrigen Tagen bieten die 25-Meter-Bahnen selbst ambitionierten Schwimmern genügend Platz", begründet Jäger den Schritt.

Das sanierte, noch menschenleere Achimer Freibad
Schöner denn je: das aufwändig sanierte Achimer Freibad. Bild: Stadt Achim

Apropos Besucher: Etwa 23.000 Gäste zählte das Achimer Freibad im Jahr 2017. Für dieses wie für die kommenden Jahre hoffen Jäger und ihre Kollegen auf mindestens 40.000 Gäste. Seit dem 18. Mai können die Besucher das sanierte Freibad genießen. Abgeschlossen aber seien die Bauarbeiten noch nicht, kündigt Jäger an. So müsse die Stadt im Laufe dieses Jahres noch die Umkleide und die sanitären Anlagen erneuern. Bis dahin müssten die Badegäste vom Parkplatz bis zum Eingang etwas weiter laufen, als sie es gewohnt seien.

Entschädigt werden sie mit besonders günstigen Eintrittspreisen: Lediglich zwei Euro kostet den Erwachsenen in dieser Saison der Besuch des Achimer Freibads, Kindern zahlen nur einen Euro.

Harpstedter Bad sucht Fachkräfte

Sehen die Achimer der neuen Freibadsaison mit großer Freude entgegen, so müssen die Betreiber des Harpstedter Rosenfreibads dieses Jahr in den sauren Apfel beißen und ihre Öffnungszeiten einschränken. "Es ist uns trotz wiederholter Versuche nicht gelungen, alle Stellen zu besetzen", erklärt Herwig Wöbse. So sucht die Samtgemeinde einen Fachangestellten für Bäderbetriebe und einen Rettungsschwimmer.

Neue Gaststätte im Freibad Weyhe

Auch früh begonnen hat die Saison im Freibad Weyhe. Dort sorgt auch an kühlen Tagen eine Biogasanlage für eine Wassertemperatur von mindestens 23 Grad, versichert Susanna Clottey aus dem Büro des Bürgermeisters. Als "Gewinn für das Bad" bezeichnet Clottey zudem ein neues Bistro.

Autor

  • Alexander Schnackenburg

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 3. Mai 2019, 23:30 Uhr