Schifffahrtsmuseum will Sammlung besser vor Hochwasser schützen

  • Für knapp acht Millionen Euro entsteht ein neues Forschungsdepot
  • Am Mittwoch wurde der Grundstein im Bremerhavener Fischereihafen gelegt
  • Insgesamt sind für die Sanierung des Museums 42 Millionen Euro vorgesehen
Mehrere Personen stehen an einer niedrigen Mauer. EIn Mann hat eine Mauererkelle in der Hand.

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven bekommt ein neues Forschungsdepot. Am Mittwoch wurde der Grundstein gelegt. In den kommenden Tagen sollen die Bauarbeiten beginnen. Der dreistöckige Neubau entsteht im Fischereihafen und ist Teil des neuen Konzepts des Museums. Im Fokus steht dabei insbesondere, die archivierten Stücke vor Hochwasser zu schützen.

Das Forschungsdepot bietet neben Platz für die Sammlungen des Museums auch Büro- und Seminarräume. Die Lagerhalle ist groß genug für Schiffe. Zur Sammlung gehören etwa 380.000 Archivalien und rund 60.000 Museumsobjekte aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Größen. Der Neubau kostet knapp acht Millionen Euro. Bund und Land übernehmen jeweils die Hälfte. Er soll in zwei Jahren fertig sein.

42 Millionen stehen für Neugestaltung zur Verfügung

Insgesamt sind für die Neugestaltung des Schifffahrtsmuseums 42 Millionen Euro vorgesehen. Laut Geschäftsführerin Sunhild Kleingärtner soll das Museum zu einem attraktiven Forschungs- und Museumsstandort weiterentwickelt werden.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 6. November 2019, 19:30 Uhr