Bremer Senat erwägt FFP2-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

  • Bovenschulte: Bayrische Initiative entspreche Bremer Linie
  • Masken müssten "ausreichend vorhanden" und erschwinglich sein
  • Es habe bereits Gespräche mit dem Handelsverband Nordwest gegeben
Eine Frau setzt eine FFP2-Maske auf.
Nach der Ankündigung Bayerns könnte auch in Bremen bald eine FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV gelten. (Symbolbild) Bild: Imago | photothek

Nach Informationen von buten un binnen, erwägt Bremen eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr einzuführen. Laut Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) berät der Senat, wie eine solche Maßnahme realisiert werden könne. Es habe bereits Gespräche mit dem Handelsverband Nordwest gegeben.

Bevor man FFP2-Masken im ÖPNV und im Einzelhandel zur Pflicht macht, muss sichergestellt sein, dass ausreichend Masken vorhanden und auch für Menschen mit wenig Geld zugänglich sind.

Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister

Vor einigen Tagen hatte bereits Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV angekündigt. Bovenschulte erklärte, die bayrische Initiative entspreche ganz der Bremer Linie. Schließlich sei Bremen das erste Bundesland gewesen, dass Senioren mit kostenlosen FFP2-Masken versorgt habe. "FFP2-Masken sind nicht nur ein wirksamer Fremdschutz, sondern auch ein effektiver Eigenschutz – und damit ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung der Pandemie", so Bovenschulte.

Autor

  • Torben Ostermann Redakteur und Autor

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 14. Januar 2021, 19:30 Uhr