Sparkurs bei Eurogate – Kündigungen bleiben in Bremerhaven wohl aus

Vorerst keine Kündigungen: Wie geht es weiter mit Eurogate?

Video vom 27. Juli 2021
Das Logo von "Eurogate" vor gestapelten Containern.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen
  • Stellenabbau in Bremerhaven über Altersteilzeit und Vorruhestand
  • Unternehmen und Betriebsrat einigen sich auf Sozialplan
  • Eurogate will insgesamt 84 Millionen Euro einsparen

Das Hafenunternehmen Eurogate hält an seinem Millionen-Sparkurs fest. Auf dem Containerterminal Bremerhaven soll der Stellenabbau allerdings über Altersteilzeit und Vorruhestand geregelt werden. Das Unternehmen habe sich mit dem Betriebsrat auf einen Sozialplan geeinigt, sagte ein Sprecher. Betriebsbedingte Kündigungen sind demnach ausgeschlossen. Weitere Details nannte er nicht. Auch ein Betriebsratssprecher wollte die Einigung nicht kommentieren.

Eurogate hatte unter anderem verlangt, dass die Beschäftigten mehr arbeiten, um so die Kosten drücken zu können. Aktuell arbeiten auf dem Containerterminal 1.100 Menschen. Zuletzt war bekannt geworden, dass das Unternehmen befristet für zwei Jahre in Bremerhaven 48 neue Hafenarbeiter einstellt. Die Auswirkung der Corona-Pandemie hat laut Eurogate zu einer veränderten Marktlage geführt, sodass sich die Arbeit im Hafen staut. Bis 2024 will Eurogate insgesamt 84 Millionen Euro einsparen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 27. Juli 2021, 18 Uhr