Fahrgäste im VBN-Gebiet sollen bei Zugverspätungen entschädigt werden

  • Die Verkehrsbehörde Bremen plant eine Entschädigungsregelegung bei Zugverspätungen
  • Sie soll bei Verspätungen von mindestens 20 Minuten gelten
  • Starten soll die Regelung voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres
Eine Bahnreisende steigt in Verden in eine Nordwestbahn nach Bremen ein
Zugverspätungen sind ein Ärgernis für Tausende Fahrgäste. Bild: DPA | Alexander Körner

Fahrgäste im Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN) sollen in Zukunft bei deutlich verspäteten Zügen Anspruch auf Entschädigungen haben. Laut Verkehrsbehörde soll das ab Mitte des kommenden Jahres gelten.

Das Recht auf Entschädigung haben die Fahrgäste den Angaben zufolge dann, wenn Nahverkehrszüge innerhalb des VBN-Bereichs mindestens 20 Minuten verspätet sind. Die Hälfte des Ticketpreises, mindestens zwei Euro pro Fahrkarte, sollen dann erstattet werden.

Regelung gilt für Einzeltickets und Zeitkarten

Geplant ist die neue Regelung nicht nur für Einzeltickets, sondern auch für regelmäßige Zugfahrer wie Pendler und Schüler mit Monats- oder anderen Zeitkarten. Wo und wie Passagiere ihren Anspruch geltend machen sollen, steht noch nicht fest. Die Details wollen die Behörde und der VBN in den kommenden Monaten klären. Denkbar ist laut Behörde ein Online-Portal, über das Fahrgäste ihre Verspätungen melden können.

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 29. August 2019, 16 Uhr