Warnung: "Lebensgefahr" bei Eisflächen in Bremen und Bremerhaven

  • Feuerwehr Bremerhaven hat in Speckenbüttel und im Bürgerpark gemessen
  • An keiner Stelle war das Eis dick genug
  • Auch Bremer Umweltbehörde sagt, das Eis sei nicht tragfähig
Mann mit Eisbohrer
Am Morgen hatte die Feuerwehr an zwei Gewässern in Bremerhaven gemessen. Bild: Feuerwehr Bremerhaven

An zwei Gewässern hat die Feuerwehr Bremerhaven am Freitagmorgen die Eisstärke gemessen. Weder am Bootsteich im Speckenbütteler Park noch im Bürgerpark in Geestemünde war die Eisfläche dick genug für eine Freigabe. Beide Messungen hätten bei unter acht Zentimeter gelegen. "Gefrorene öffentliche Gewässer in Bremerhaven können aber erst ab einer Stärke von zwölf Zentimetern betreten werden", teilte die Feuerwehr mit.

"Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass weiter Lebensgefahr beim Betreten der Eisflächen besteht", sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Bremerhavener Polizei war bereits mehrfach zum Erikasee in Leherheide und zu den Bootsteichen in Speckenbüttel und im Bürgerpark ausgerückt, weil Kinder und Jugendliche auf dem Eis spielten.

Auch in Bremen dürfen Gewässern nicht betreten werden

In Bremen warnt die Umweltbehörde ebenfalls vor dem Betreten von Eisflächen. "Trotz der anhaltenden Kälte besteht auf allen Bremer Gewässern noch immer Lebensgefahr. Das Eis auf den Gewässern und Seen ist noch viel zu dünn, um Menschen darauf sicher zu tragen," heißt es in der Mitteilung. Eltern sollten auch ihre Kinder informieren. Zum Schlittschuhlaufen solle man auf die Semkenfahrt gehen, sofern sie freigegeben ist, oder in die Eishalle.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Mittag, 25. Januar 2019, 13:40 Uhr