Für rund 5.500 Kinder im Land Bremen beginnt der Ernst des Lebens

  • Sechs Prozent weniger Erstklässler in Bremen
  • In Bremerhaven dagegen leichter Zuwachs
  • Weiterhin großer Bedarf an Lehrern
Schultüte vor Schultafel
Die Grundschulen im Land Bremen begrüßen heute rund 5500 neue Schülerinnen und Schüler. Bild: DPA/imageBROKER | Artur Cupak

Die Grundschulen in Bremen und Bremerhaven feierten am Sonnabend die Einschulung der neuen Erstklässler. In Bremen wurden rund 4.500 Kinder eingeschult. Das sind sechs Prozent weniger als im letzte Jahr. Obwohl die Zahl der Erstklässler gesunken ist, werden an Bremer Schulen in diesem Jahr insgesamt 500 Schüler mehr unterrichtet als im vergangenen Jahr, nämlich insgesamt rund 53.670. Hauptgrund dafür ist die Aufnahme von geflüchteten Kindern in die Schulklassen.

Damit genug Unterrichtsräume vorhanden sind, wurden an 18 Schulen Mobilbauten aufgestellt, ein Großteil davon an Grundschulen. Die Container dienen laut Bildungsbehörde als Übergangslösung, bis neue Schulgebäude fertig gestellt sind.

In Bremerhaven wurden rund 1.000 Kinder eingeschult. Das sind etwas mehr als im letzte Jahr. Auch in Bremerhaven müssen drei Standorte auf Mobilbauten zurückgreifen.

Zudem fehlen für das kommende Schuljahr im Land Bremen insgesamt 129 Lehrer. Auch davon sind viele Grundschulen betroffen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 11. August 2018, 8 Uhr