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Bessere Luft, aber weniger Jobs: So verändert die Corona-Krise Bremen

So viele Arbeitslose wie lange nicht und so wenig Verkehr wie nie zuvor: Nackte Zahlen und harte Fakten zeigen, wie ein Virus das Land Bremen lahmlegt.

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Testen Sie hier Ihr Vorwissen:

Am 29. Februar wird der erste Corona-Fall im Land Bremen bestätigt. In den folgenden Monaten verändert sich das Leben drastisch. Nicht nur müssen Schulen schließen und tausende Firmen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Auch die Gewohnheiten der Bremer wandeln sich durch Homeoffice und wochenlange Isolation.

1 Arbeitswelt: Tausende Bremer in Kurzarbeit

Der 18. März 2020 ist ein schwarzer Tag für viele Bremer Unternehmen: Der Großteil der Geschäfte muss schließen, und auch die Nachfrage nach vielen Produkten der Industrie bricht in den folgenden Wochen ein. Die Zahl der Firmen, die Kurzarbeit anmelden, steigt drastisch. Hatten im April 2019 fünf Firmen im Land Bremen Kurzarbeit angemeldet, so sind es im April 2020 mehr als 6.000.

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Mit Blick auf die weitreichenden Schließungen von Geschäften kaum verwunderlich: Mehr als 20 Prozent – und damit die meisten – der Anzeigen auf Kurzarbeit aus den Monaten März und April stellen Betriebe aus dem Handel sowie aus der Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Mehr Arbeitslosigkeit, 25 Prozent weniger freie Stellen

Während viele Bremer in Kurzarbeit geschickt werden, verlieren einige ihren Job ganz. So steigt die Arbeitslosenquote im Land Bremen im April und Mai auf über 10 Prozent. Damit ist sie mehr als einen Prozentpunkt höher als im vergangenen Jahr.

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Dass es gleichzeitig auch schwieriger als im Vorjahr ist, einen neuen Job zu finden, zeigt die Zahl der offenen Stellen im Land Bremen. Waren zum Beispiel im April 2019 noch fast achteinhalbtausend Stellen unbesetzt, so sind es im April 2020 mit etwa 6.400 Stellen ein Viertel weniger.

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Dass es weniger offene Stellen gibt, liegt auch daran, dass – wohl wegen der Corona-Krise – weniger neue Stellen geschaffen werden als 2019. Insbesondere im April zeigt sich diese Entwicklung mit über 1.800 neuen Stellen im Jahr 2019 und nur gut 620 neuen Stellen in diesem Jahr. Das ist ein Rückgang um fast zwei Drittel. Auch der Mai 2020 bleibt mit rund 1.100 neu geschaffenen Stellen hinter dem Jahr 2019 (knapp 1.600) zurück.

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2 Handel: Run auf Wochenmärkte – Umsatz um ein Drittel gestiegen

Hamsterkäufe im Supermarkt und lange Schlangen vor den Baumärkten: Dass sich auch das Kaufverhalten der Bremer durch die Krise verändert, ist keine große Überraschung. Doch wie stark der Einzelhandel dadurch beeinflusst wird, zeigt die Entwicklung der Umsätze.

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Denn auch, wenn der Umsatz des gesamten Bremer Einzelhandels bis zum April in etwa auf dem gleichen Niveau geblieben ist – mit einem Blick auf ausgewählte Wirtschaftsbereiche lassen sich große Unterschiede zwischen ihnen erkennen. Aufgeteilt nach der Art der Waren lässt sich erkennen: Gewinner sind vor allem Markt- und Verkaufsstände. Sie steigern ihren Umsatz vom Februar auf den März 2020 um 33 Prozent. Im April sinkt die Nachfrage allerdings wieder in Richtung des Ausgangsniveaus.

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"Gerade am Anfang der Pandemie haben die Märkte großen Zulauf bekommen, weil die Menschen in Geschäften verunsichert waren", erklärt Karsten Nowak von der Handelskammer Bremen den Boom der Märkte und Verkaufswagen. In Verkaufsräumen habe es nämlich noch keine einheitlichen Regeln zu Masken oder Abstand gegeben. Deswegen hätten viele sich an der frischen Luft wohler gefühlt.

Nicht ganz so stark aber doch merklich steigen auch die Umsätze von Geschäften, die verschiedene Waren verkaufen – darunter auch die Supermärkte. Im Vergleich zum Januar dieses Jahres lässt sich ein Anstieg von zwölf Prozent erkennen.

Umsätze im IT- und Kommunikationsbereich um fast 50 Prozent eingebrochen

Während also einige Wirtschaftszweige durchaus von der Krise profitieren, haben andere mit hohen Umsatzeinbußen zu kämpfen. In Bremen ist davon vor allem die IT- und Kommunikationstechnik betroffen: Im Laufe der ersten vier Monate des Jahres sinken die Umsätze kontinuierlich, bis sie im April schließlich nur noch halb so hoch sind wie im Januar.

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Laut Karsten Nowak liegt das einerseits daran, dass im Januar noch viele Weihnachtsgutscheine eingelöst wurden. Deswegen seien die Umsätze Anfang des Jahres recht hoch gewesen. Im Februar habe dann die normale Flaute nach dem Weihnachtsgeschäft eingesetzt. "Und im März und April hat man dann die Corona-Krise gespürt", so Nowak. "Die Verkaufsräume in der Innenstadt waren ja geschlossen. Da konnte also auch nichts verkauft werden."

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3 Alltag der Bremer: Ausschlafen dank Homeoffice und geschlossener Schulen

Auch die Gewohnheiten in den eigenen vier Wänden verändern sich durch Homeoffice, Schulfrei und Co. Das zeigt sich etwa am täglichen Wasserverbrauch der Bremer: Seit viele Beschäftige von zuhause aus arbeiten, startet der morgendliche Verbrauch etwa 30 bis 45 Minuten später. Im April wird um etwa 10 Uhr morgens das meiste Wasser verbraucht.

Auf die Wassermenge wirkt sich der Lockdown dem Energieversorger SWB zufolge dagegen kaum aus. Zwar sei im April und Mai mehr Wasser verbraucht worden als im Februar und März – allerdings nicht wegen der Corona-Situation, sondern weil die Bremer ihre Gärten bei warmem Wetter mehr gewässert hätten, teilt die SWB mit.

20 Prozent weniger Stromverbrauch – aber trotzdem hohe Stromrechnungen?

Anders sieht es beim monatlichen Stromverbrauch in der Stadt Bremen aus: Dieser sinkt vom Februar auf den März dieses Jahres um etwa zwei Millionen Kilowattstunden. Dieser Rückgang von 20 Prozent wird aber weniger durch die privaten Haushalte als durch die heruntergefahrene Industrie verursacht, glaubt die SWB.

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Weil viele Bremer während der Krise die meiste Zeit zuhause sind, rechnet der Energieversorger damit, dass sich der Stromverbrauch von den Betrieben auf die Haushalte verlagert – was sich wohl auch in den Stromrechnungen niederschlagen wird.

Mehr als zwei Drittel weniger Passanten in der Bremer Innenstadt

Geschlossene Geschäfte, keine Cafés und Restaurants: Wer auf der Höhe der Corona-Krise durch die Bremer Innenstadt läuft, dem muss der Marktplatz wie der einer Geisterstadt erscheinen. Wie wenige Menschen sich in dieser Zeit tatsächlich auf die Straße wagen, zeigen die Passantenzahlen der Obernstraße.

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Von der Schließung der Geschäfte am 18. März bis zum 18. April laufen insgesamt knapp 122.500 Passanten durch diese Haupteinkaufsstraße – nur knapp ein Drittel so viele wie im Zeitraum vom 15. Februar bis zum 15. März. Damals waren es insgesamt fast 440.000 Passanten.

Wie genau sich die Corona-Krise auf ihrem Höhepunkt auf das Bewegungsprofil der Bremer auswirkt, zeigt auch eine Auswertung von Google-Daten. Vor allem Orte aus dem Freizeitbereich wie Restaurants und Kinos sind demnach betroffen: Die Auswertung von anonymisierten Bewegungsdaten zeigt, dass vom 19. Februar bis zum 29. März hier mehr als zwei Drittel weniger Menschen unterwegs sind als in den ersten fünf Wochen dieses Jahres.

Eine Grafik die darstellt, welche Bereiche während der Corona-Krise prozentual zurückgegangen sind. Ein z elhandel und F r ei z eit P arks Arbeitsstelle Z uhause Supermärkte und A pothe k en Bahnhö f e und Haltestellen +10% −40% −79% −54% −74% −22%
Hier waren die Bremer vom 19. Februar bis zum 29. März unterwegs - verglichen mit dem Anfang des Jahres. Quelle: Google Community Mobility Report

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4 Umwelt und Verkehr: Bremen atmet durch

Ob in der Bremer Innenstadt, im Stadtteil Walle oder in Bremerhaven: Ab Februar 2020 scheint der gesamte Zwei-Städte-Staat Bremen aufzuatmen. Wo die Behörden auch messen: Die Feinstaubkonzentration in der Luft lässt nach. Noch deutlicher aber zeigt sich der Zusammenhang zwischen den Folgen der Corona-Pandemie und der Luftqualität Bremens an der Stickstoffdioxid-Konzentration. Je länger der Ausnahmezustand andauert, desto weniger Stickstoffdioxid liegt in der Luft. Wobei die Unterschiede in Bremen gegenüber den Monaten vor der Pandemie etwas deutlicher ausfallen als im küstennahen Bremerhaven. Dort liegt die Stickstoffdioxid-Konzentration im Mai 2020 etwa 15 Prozent unter dem Wert des Mais 2019. In Bremen sinken die Stickstoffdioxid-Werte der Luft im gleichen Zeitraum gar um etwa 25 Prozent.

Stickstoffdioxid-Konzentration

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Jens Tittmann, Sprecher des Umwelt- und Verkehrsressorts, führt sie saubere Luft insbesondere auf drei Faktoren zurück: darauf, dass die Stahlwerke einen Hochofen abgeschaltet haben, auf den Produktionsrückgang bei den Kohlekraftwerken des Energieversorgers swb sowie auf einen Rückgang des Verkehrs, zumal des Lkw-Verkehrs, um 30 bis 40 Prozent.

Besonders augenscheinlich wird das niedrige Kraftfahrzeug-Aufkommen auf den Autobahnen, insbesondere auf der A1, der höchstfrequentierten Straße im gesamten Land Bremen. Statt der üblichen 1.200.000 Kraftfahrzeuge monatlich fahren im April nur noch 765.000 Richtung Hamburg. Auch auf typischen Pendlerstrecken wie der Bürgermeister-Smidt-Brücke nimmt der Verkehr mit Erliegen des öffentlichen Lebens ab Februar bis April um ein Drittel ab.

Monatliches Kraftfahrzeug-Aufkommen

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In Bremerhaven werden die Verkehrsdaten etwas anders erfasst als in Bremen. Das Ergebnis aber fällt ähnlich aus: Etwa 1.500 Kraftfahrzeuge passieren die Verkehrszählstelle an der Elbestraße üblicherweise pro Stunde, wenn man beide Fahrtrichtungen zusammennimmt, teilt Stefan Zimdars aus dem Magistrat mit. Unmittelbar nach dem Lockdown im März sind es nur rund 1.000 gewesen, also ein Drittel weniger. Seit Ende April, seit also Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen greifen, zählt man an der Bremerhavener Zählstelle wieder 1.250 Kraftfahrzeuge stündlich.

30 Prozent weniger Autokäufe, 20 Prozent weniger Unfälle

Passend zum ungewohnt niedrigen Verkehrsaufkommen beklagt der Kfz-Landesverband Niedersachsen-Bremen einen Einbruch auf dem Neuwagen-Markt. In den ersten vier Monaten des Jahres 2020 werden dem Verband zufolge über 30 Prozent weniger neue Autos verkauft als von Januar bis April 2019. Besonders teuer kommt der Branche der April zu stehen. Statt gut 32.000 im April 2019 werden im Einzugsgebiet des Verbands im April 2020 nur knapp 13.000 neue Autos verkauft: fast zwei Drittel weniger.

Auch die Zahl der Unfälle geht mit der Seuche zurück. Von Januar bis April 2020 erfasst die Polizei etwa 5.200. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2019 waren es fast 20 Prozent mehr: rund 6.300, teilt Polizei-Sprecher Nils Matthiesen mit.

Fahrradfahrer im Freizeitmodus

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Doch nicht nur der Kraftverkehr, sondern auch der Fahrradverkehr verändert sich mit der Pandemie, wie Daten der Bremer Messstellen beweisen. So lässt der Radverkehr auf Bremens meistbefahrenem Radweg, auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke, mit zunehmender Verbreitung der Seuche nach. Trotz idealen Radfahrer-Wetters fahren im trockenen und warmen April auf dieser Strecke lediglich knapp 160.000 Radfahrer stadteinwärts. Im feuchten und kalten Januar waren es über 193.000: gut 20 Prozent mehr.

Viele Bremerinnen und Bremer, die üblicherweise über die Wilhelm-Kaisen-Brücke zur Arbeit fahren, bleiben nun offenbar zuhause. Anders das Bild am Osterdeich, der an den Deichweisen der Weser und somit an einem beliebten Ausflugsziel entlangführt. Hier nimmt der Fahrradverkehr mit dem Lockdown eher zu.

Bis zu 70 Prozent weniger Fahrgäste in Bussen und Bahnen

Noch deutlicher als bei den Auto- und den Fahrradfahrern zeigt sich der Rückgang des Verkehrs beim ÖPNV. So verzeichnet die Bremer Straßenbahn AG für März 2020 einen Rückgang um 70 Prozent bei den Fahrgastzahlen gegenüber dem März 2019, teilt BSAG-Sprecher Andreas Holling mit. Zeitweise, bis zum Mai, fuhren die Busse und Bahnen der BSAG nach einem "Pandemie-Fahrplan", mit reduziertem Angebot. Statt der planmäßigen 60 Millionen Euro wird das Verkehrsunternehmen bis Ende des Jahres möglicherweise beinahe 100 Millionen Euro von der Stadt Bremen benötigen, um die Einnahmeverluste infolge der Seuche auszugleichen.

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5 Der Tourismus: Eine Branche in der Krise

Kaum ein Wirtschaftszweig in Bremen leidet so sehr unter der Corona-Pandemie wie der Tourismus. Wer soll auch bei geschlossenen Grenzen, internationalen Reisewarnungen und ohne Übernachtungsmöglichkeit den Zwei-Städte-Staat besuchen? Wie dramatisch die Lage ist, zeigen beispielhaft die Passagierzahlen des Bremer Flughafens. Zählte der Airport Bremen im April 2019 noch über 200.000 Passagiere, sind es im April diesen Jahres nur 102.

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Dabei kann der Flughafen mit Frachtmaschinen zumindest noch Teile des üblichen Betriebs aufrechterhalten. Andernorts im Land Bremen ist dagegen nichts mehr wie vorher. Der Zoo am Meer in Bremerhaven etwa bleibt vom 18. März bis zum 8. Mai geschlossen. Dadurch kommen in der ersten Hälfte des Jahres nur halb so viele Besucher in den Zoo wie im Vorjahr.

Das Problem: Der Zoo am Meer finanziert sich zu 70 Prozent aus Eintrittsgeldern, 30 Prozent steuert die Stadt bei. Durch die Schließung verliert der Zoo laut Direktorin Heike Kück etwa 23.000 Euro – pro Tag. Deswegen ist die Erleichterung groß, als der Bremer Senat Anfang Mai entscheidet: Der Zoo am Meer darf wieder öffnen.

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Bremen in Zahlen: So hat Corona den Alltag der Bremer verändert

Video vom 17. Juni 2020
Moderatorin Lea Reinhard sitzt bei ihr zuhause am Laptop.

Weitere Informationen:

Autoren

  • Rebecca Küsters
  • Birgit Reichardt
  • Alexander Schnackenburg
  • Josephine Gotzes

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 17. Juni 2020, 19:30 Uhr