Bremer Polizei schließt Vereinsheim wegen Drogenhandels

  • Polizei hob Räumlichkeiten bereits letzte Woche Mittwoch aus
  • Beamte stellten verkaufsfertiges Kokain und Marihuana sicher
  • Mehrere Strafverfahren sind eingeleitet
Ein Polizeiauto steht an einer Straße, im Hintergrund ist ein Polizist zu sehen
Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten in Osterholz fanden die Beamten unter anderem Koks, Marihuana und größere Summen Bargeld. Bild: Imago | Chromorange

Ermittler der Bremer Polizei haben am Mittwoch, 8. Mai, einen Vereinsraum in Bremen-Osterholz sichergestellt und versiegelt. Das teilte die Polizei jetzt in einer Pressemitteilung mit. Die Räumlichkeiten waren bereits häufiger Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Immer wieder habe es Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz gegeben, heißt es in der Mitteilung. So beobachteten etwa zivile Einsatzkräfte mehrfach, wie Drogenhändler sich nach ihren Verkaufsgeschäften in die Räumlichkeiten zurückzogen.

Als Beamte am Mittwoch vergangener Woche das Vereinsheim für eine Begehung betraten, waren mindestens zwei der vier Anwesenden laut Polizeibericht "offensichtlich mit einem Drogenhandel beschäftigt." Im Bereich des Tresens lag ebenfalls zum Verkauf fertiges Marihuana. Bei der anschließenden Durchsuchung beschlagnahmten die Einsatzkräfte unter anderem mehrere Verkaufseinheiten Kokain und Marihuana sowie Bargeld. Nach Abschluss der Durchsuchung hat die Polizei eine weitere Nutzung des Raumes untersagt. Er wurde verschlossen und versiegelt.

Man habe daraufhin diverse Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Maßnahmen zur Prüfung eines dauerhaften Vereinsverbotes dauern an.

Dieses Thema im Programm: Bremen NEXT, Next-News, 16. Mai 2019, 14:30 Uhr