Bremer erleben drittwärmsten Sommer seit 1881

  • Nur in den Jahren 2003 und 2018 war es wärmer
  • Durchschnittstemperatur lag nach vorläufigen Daten bei 19,1 Grad
  • In Niedersachsen waren es im Schnitt 18,9 Grad
Die Sonne scheint in den Innenhof der Böttcherstraße
675 Sonnenstunden in Bremen – auch dieser Wert liegt deutlich über dem langjährigen Schnitt.

Bremen hat den drittwärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 erlebt. Das geht aus vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor.

Für Bremen registrierte der DWD im Durchschnitt 19,1 Grad. Im langjährigen Durchschnitt sind es nur 16,4 Grad. Im benachbarten Niedersachsen lag die Durchschnittstemperatur bei 18,9, bundesweit waren es 19,2 Grad. "In Niedersachsen und Bremen war es nach 2003 und 2018 der drittwärmste Sommer", so ein DWD-Sprecher.

Darüber hinaus erfassten die Meteorologen an der Weser gut 675 Sonnenstunden, der Mittelwert über die Jahre liegt an der Weser bei 589 Stunden. Zudem war auch dieser Sommer durch Trockenheit geprägt. Deutschlandweit lagen die Niederschläge unter denen der vergangenen Jahre von jeweils 219 Litern. In Bremen fielen rund 150 Liter Regen pro Quadratmeter.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 30. August 2019, 12 Uhr