Wie die Bremer Krankenhäuser bisher mit der Corona-Krise klarkommen

Es war eines der wichtigsten Ziele zu Beginn der Corona-Epidemie: Das Gesundheitssystem nicht überlasten. Ein Überblick über die Covid-Situation in Bremer Krankenhäusern.

Krankenpfleger arbeiten in Schutzkleidung in einem Krankenzimmer auf der Intensivstation eines Krankenhauses (Archivbild).
Bislang ist das Bremer Gesundheitssystem bei der Behandlung von Covid-19-Patienten nicht an seine Grenzen gestoßen. Bild: DPA | Marcel Kusch

Dramatische Situationen wie zu Beginn der Corona-Pandemie in italienischen Krankenhäusern sollten in Deutschland unbedingt vermieden werden. Das Gesundheitssystem sollte nicht an die Grenze stoßen.

Deswegen ist die Lage in den Krankenhäusern auch ein wichtiger Faktor für die Politik, um Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu entscheiden. Für Menschen, die schwer erkranken, ist es wichtig, die bestmögliche Behandlung zu bekommen.

Wie entwickelt sich die Situation an den Krankenhäusern im Land Bremen? Wie viele Patienten werden im Krankenhaus wegen Covid-19 behandelt? Wie viele davon müssen beatmet werden?

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Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in München gibt es bundesweit gut 30.000 Intensivbetten. Das ist im internationalen Vergleich ein Spitzenwert. Die Krankenhäuser melden täglich ihre freien und belegten Intensivbetten an das DIVI-Intensivregister. So sollen schnell mögliche Engpässe entdeckt werden.

Die Krankenhäuser im Land Bremen haben 59 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit zur Verfügung (Stand: 11. Juni 2020). Nach Angaben der Gesundheitsbehörde können sie innerhalb von drei Tagen um mehr als 50 aufgestockt werden.

Rückblick: So war die Lage im April

Video vom 28. April 2020
Das Rotes Kreuz Krankenhaus von außen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 19:30 Uhr, 28. April 2020