Verdachtsfall auf Coronavirus bei Frau in Bremen

  • Laut Gesundheitsamt ist es unwahrscheinlich, dass die Person tatsächlich infiziert ist
  • Dennoch greifen sämtliche Vorsichtsmaßnahmen
  • Person liegt isoliert auf der Intensivstation in Bremen-Mitte
Video vom 27. Januar 2020
Krankenhauspersonal steht an einem Krankenbett im Klinikum Bremen Mitte

Es gibt einen Verdachtsfall auf das Coronavirus in Bremen. Das meldet das Gesundheitsamt. Dabei handelt es sich um eine 27-jährige Frau aus Bremen, die als Touristin in China war. Dem Gesundheitsamt zufolge ist es jedoch unwahrscheinlich, dass die Frau tatsächlich infiziert ist. Dennoch greifen sämtliche Vorsichtsmaßnahmen.

Zurzeit liegt sie isoliert auf der Intensivstation des Krankenhauses Mitte in Bremen. Die Laborwerte werden derzeit in der Charité in Berlin untersucht. Den Angaben zufolge ist die Frau am 5. Januar aus China zurückgekehrt. Damit ist die Inkubationszeit für die ansteckende Lugenerkrankung bereits vorbei. Solange der Verdacht jedoch besteht, wird der Fall so behandelt, als liege eine Infektion vor.

In China sind bisher mehr als 100 Menschen am Coronavirus gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg auf über 4.500.

Erstmals ist auch in Deutschland eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Bayern habe sich mit dem Erreger infiziert, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am späten Montagabend mit.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 27. Januar 2020, 14 Uhr