Bremer Senat beschließt weitere Corona-Lockerungen

Senat lockert Corona-Regeln

Audio vom 20. Juli 2021
Musikfans bei einem Konzert
Bild: DPA | Christoph Hardt
Bild: DPA | Christoph Hardt
  • Bei Veranstaltungen sind mehr Menschen erlaubt
  • Änderungen bei der Maskenpflicht
  • Verordnung erst wirksam, nachdem Bürgerschaft sich damit befasst hat

Der Bremer Senat hat weitere Lockerungen der Corona-Regeln beschlossen. Dem Gesundheitsressort zufolge soll sich unter anderem die Anzahl der Teilnehmenden bei Veranstaltungen ändern. Anders als zunächst von der Gesundheitsbehörde mitgeteilt werden die Kontaktbeschränkungen im Privatbereich nun doch nicht aufgehoben. Es sind weiterhin nur Treffen zwischen zwei Haushalten oder Zusammenkünfte von maximal zehn Personen erlaubt.

Die neue Corona-Verordnung kann allerdings erst nach Befassung durch die Bremische Bürgerschaft in Kraft treten. Sie soll dann ab dem 2. August gelten. Möglich machen die Lockerungen laut Senat niedrige Inzidenzen sowie steigende Impfquoten.

Laut Gesundheitsressort soll dann auch kein Abstandgebot mehr in Kindertagesstätten, Schulen und Einrichtungen der Aus-, Fort-, und Weiterbildung bestehen, soweit das Kohortenprinzip vorgesehen ist. Das gelte auch für Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Hochschulen. Gefordert wird allerdings ein Schutz- und Hygienekonzept.

Künftig Veranstaltungen mit bis zu 25.000 Menschen erlaubt

Auch für Veranstaltungen gelten Lockerungen. So sind laut Senat unter anderem maximal 25.000 Personen zulässig, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Zuletzt waren maximal 1.000 Personen erlaubt. Ein Schutz-und Hygienekonzept sowie eine Kontaktnachverfolgung sind nach wie vor nötig. Veranstaltungen mit mehr als 5.000 gleichzeitig anwesenden Personen bedürfen zudem einer Genehmigung. Veranstaltungen mit 500 bis 5.000 (Innen) und 1.000 bis 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (außen) müssen zumindest rechtzeitig angemeldet werden.

Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit maximal 150 Personen und Veranstaltungen im Freien mit maximal 250 Personen gelten laut Senat nach dem Inkrafttreten der neuen Verordnung keine Abstandsregelungen, sofern alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen negativen Test vorlegen und eine Namensliste zur Kontaktnachverfolgung geführt wird.

Auch bei der Maskenpflicht ändert sich etwas: Sie gilt zwar weiter in Geschäften, Bussen und Straßenbahnen sowie an Haltestellen, Bahnhöfen und im Flughafen. Allerdings muss in geschlossenen öffentlichen Räumen keine Maske mehr getragen werden, wenn es dort ein Hygienekonzept gibt. Ausgenommen davon sind Gerichtsgebäude und Gefängnisse.

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Bild: Imago | Nordphoto
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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 20. Juli 2021, 21 Uhr