Kommunen fordern schnelle Wiederbelebung des Tourismus an der Küste

  • Landkreise und Städte haben sich in Cuxhaven beraten
  • Tourismus an der niedersächsischen Küste soll einheitlich geregelt werden
  • Besitzer einer Zweitwohnung und Dauercamper könnten ab Mai zurückkehren
Aus einem Strandkorb gucken mehrere Beine, im Hintergrund spielen Kinder.
Wie hier am Strand von Döse sollen in Cuxhaven schon bald wieder die Strandkörbe bereitgestellt werden. (Archivfoto) Bild: DPA | Mohssen Assanimoghaddam

Aktuell fehlen in der Corona-Krise allein der Stadt Cuxhaven pro Tag Einnahmen von rund 15.000 Touristen – das sei ein enormer Verlust, die Infrastruktur leide, so Oberbürgermeister Uwe Santjer. Mit den Ideen von Vertretern aus Einzelhandel, Tourismus und Hafenwirtschaft solle es gelingen, dass der Tourismus an der niedersächsische Küste zukünftig einheitlich geregelt werde. Dazu wollen die Vertreter Ministerpräsident Stephan Weil gemeinsame Vorschläge machen.

Konkret könne man sich beispielsweise vorstellen, Besitzer einer Zweitwohnung und Dauercamper ab Mitte Mai wieder zu begrüßen. Entschieden werde das aber bei den Bund-Länder-Sitzungen der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin. Die Cuxhavener Gastronomen seien jetzt aufgefordert, Ideen zu entwickeln, wie sie ihre Geschäfte öffnen und gleichzeitig Hygienestandards und Sicherheitsabstände einhalten könnten.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten 23. April 2020, 13:00 Uhr