Bremens Bildungssenatorin verteidigt Corona-Regeln an Schulen

  • Maskenpflicht an gymnasialen Oberstufen und berufsbildenden Schulen ab Montag
  • Regel gilt nur in der Stadt Bremen – in Bremerhaven nicht
  • Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) verteidigt Entscheidung
Bremens Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) sitzt auf einem Podium und schaut in die Kamera.
Die Bremer Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) begründet die unterschiedlichen Regeln in Bremen und Bremerhaven mit den unterschiedlichen Corona-Lagen. (Archivbild) Bild: DPA | Kay Nietfeld

Am nächsten Montag geht in Bremen und Niedersachsen die Schule wieder los. In der Stadt Bremen gilt dann unter anderem eine Maskenpflicht für die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe und der berufsbildenden Schulen.

Kritiker bemängeln, dass das deutlich früher hätte eingeführt werden müssen. Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) sagte bei Bremen Eins, die Lage habe sich währen der Herbstferien stark verändert.

Bogedan reagierte auch auf Kritik daran, dass die Maskenpflicht nur in der Stadt Bremen gilt, aber nicht in Bremerhaven. Sie sehe angesichts der Lage in Bremerhaven keine Veranlassung, dort schärfere Regeln einzuführen, sagte Bogedan bei Bremen Eins: "Wir haben immer in Abstimmung mit den anderen Bundesländern gesagt, dass wir Regeln nicht an pauschalen Inzidenzwerten festmachen, sondern uns die Lage konkret angucken." Jetzt sei das Coronavirus in der Stadt Bremen weit verbreitet, weshalb man sich für flächendeckende Maßnahmen entschieden habe.

Wie geht es für Schüler, Lehrkräfte und Eltern nach den Ferien weiter?

Video vom 23. Oktober 2020
Grüe Stühle eines Klassenzimmers, die auf den Tischen aufgereiht sind.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 23. Oktober 2020, 12 Uhr