Schlachthof in Wildeshausen will nach Corona-Tests wieder öffnen

  • Putenschlachthof in Wildeshausen will nächste Woche wieder öffnen
  • Alle negativ getesteten Mitarbeiter sollen arbeiten dürfen
  • Hallen sollen wegen der Keime besser gelüftet werden
Schlachtbetrieb Geestland Wiesenhof in Wildeshausen
In dem Putenschlachthof hatten sich vor gut zwei Wochen 45 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Bild: Nonstopnews

Der Putenschlachthof des Wiesenhof-Konzerns in Wildeshausen soll voraussichtlich nächste Woche seinen Betrieb wieder aufnehmen. Nach Angaben der Geschäftsführung sollen alle Beschäftigten erneut auf das Corona-Virus getestet werden. Wer negativ getestet wird, kann dann im Laufe der kommenden Woche wieder arbeiten, wie der Geschäftsführer des Schlachthofs, Norbert Deeken, sagte. Um einen weiteren Ausbruch zu verhindern, werde es auch in Zukunft Tests geben.

Bessere Lüftung wegen der Keime

Außerdem ist laut Deeken in den vergangenen Tagen daran gearbeitet worden, dass die Schlacht- und Zerlegehallen besser gelüftet werden. So soll die Luft möglichst keimfrei gehalten werden.

Vor gut zwei Wochen waren 45 Arbeiter des Betriebs positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Der Kreis Oldenburg schickte daraufhin alle 1.100 Beschäftigten und deren direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Der Betrieb wurde für zwei Wochen geschlossen. Normalerweise werden dort täglich 40 000 Puten geschlachtet.

Rückblick 24. Juni: Corona-Ausbruch in Schlachthof in Wildeshausen

Video vom 23. Juni 2020
Schlachtbetrieb Geestland Wiesenhof in Wildeshausen
Bild: Nonstopnews

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 10. Juli 2020, 6 Uhr