Bremerhaven löst Corona-Krisenstab auf

Menschen in Uniformen und Anzügen sitzen an Tischen vor Leinwänden.
Die Mitarbeiter des Krisenstabs sollen zum 1. Juli zu ihren eigentlichen Aufgabenbereichen zurückkehren (Archivbild). Bild: Radio Bremen | Dirk Bliedtner
  • Das hat der Magistrat beschlossen
  • Aufgaben übernehmen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes
  • Krisenstab kann laut Stadt aber jederzeit reaktiviert werden

Der Bremerhavener Magistrat hat am Mittwoch beschlossen, den Krisenstab der Stadt aufzulösen. Dessen Aufgaben gehen auf eine Amtsstelle beim Gesundheitsamt über. Die Amtsstelle war eigens für die Bekämpfung der Corona-Pandemie eingerichtet worden und verfügt über 63 Vollzeit-Stellen. "Unter der Leitung von Ronny Möckel und Jens Cordes haben die Mitglieder des Krisenstabs hervorragende Arbeit zum Schutz der Bremerhavener Bevölkerung geleistet – vielfach nahezu rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche. Das ist eine großartige Leistung, die man nicht hoch genug loben kann", sagte Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD).

Mit der Neuorganisation würden Feuerwehr und Polizei entlastet. Die in den Krisenstab eingebundenen Kräfte sollen zum 1. Juli wieder zu ihren eigentlichen Aufgabenbereichen zurückkehren. Die Zahl der Containment-Scouts, die sich um die Kontaktnachverfolgung kümmern, werde nicht reduziert. Sie haben laut Stadt vorerst Verträge bis März kommenden Jahres.

"Mit der jetzt gefundenen Lösung wird weiterhin eine lageangepasste Reaktionsmöglichkeit vorgehalten", heißt es seitens der Stadt. Der Krisenstab könne jederzeit wieder einberufen werden.

Rückblick: Bremer Krisenstab bereitet sich auf vierte Corona-Welle vor

Video vom 17. Juni 2021
Lutz Müller der Leiter des Corona-Krisenstabs beim Studiogespräch im Studio von buten un binnen.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 23. Juni 2021, 17 Uhr