Gericht lehnt Eilantrag eines Bremerhavener Friseurs ab

  • Oberverwaltungsgericht Bremen lehnt Eilantrag von Bremerhavener Friseur ab
  • Der Beschluss ist nicht anfechtbar
  • Friseure dürfen allerdings ab dem 1. März wieder öffnen
Eine Friseurin schneidet einer Kundin die Haare.
Friseure dürfen ab dem 1. März wieder öffnen. (Symbolbild) Bild: DPA / Sven Simon | Frank Hoermann

Friseurbetriebe im Land Bremen bleiben bis Ende Februar geschlossen. Das hat das Oberverwaltungsgericht Bremen jetzt entschieden und den Eilantrag eines Bremerhavener Friseurs für eine Öffnung abgelehnt. Nach Ansicht der Richter hat das Land mit der angeordneten Schließung verfassungskonform gehandelt. Es sei gesetzlich verpflichtet, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Dazu zähle auch die Schließung der Friseurbetriebe.

Laut der Richter ist es bislang nicht gelungen, die Verbreitung des Coronavirus wirksam einzudämmen. Die 7-Tage-Inzidenz läge landesweit nach wie vor über 50 und in Bremerhaven noch höher als in Bremen. Der Beschluss des Gerichts ist nicht anfechtbar. Friseure dürfen jedoch der neuen Corona-Verordnungen zufolge am 1. März wieder öffnen.

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Video vom 11. Februar 2021
Eine Grafik die den neuen Inzidenzwert von 35 erklärt.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 19. Februar 2021, 18 Uhr