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Arzt Manfred: "Wenn ich das Kollegen erzähle, verdrehen die die Augen"

Manfred ist Arzt und glaubt, dass man sich mit Chlorbleiche vor Corona schützen könne. Doch kaum einer wolle mit ihm darüber reden. Die Menschen wichen sogar vor ihm zurück.

Manfred Grimm steht am Strand
Glaubt, dass Chlordioxid vor Corona schützt: Manfred Grimm. Bild: Manfred Grimm

Ein Schild mit der Aufschrift "Hier ist das Tragen von Masken verboten" hat Manfred zwar nicht bei sich zu Hause aufgestellt. Tatsächlich aber möchte er nicht, dass irgendwer bei ihm eine Maske aufsetzt. "Ich selbst trage auch keine", sagt er. Jedenfalls nicht, wenn es nicht unbedingt sein müsse, um etwa der Auseinandersetzung mit Ordnungskräften aus dem Weg zu gehen. "Ich beuge mich dem Gesetz", betont der 77-jährige, fügt aber gleich hinzu: "Die Präventionsmaßnahmen, die die Regierung angeordnet hat, sind zwar nicht unwirksam. Aber es sind brutale Methoden, die nicht notwendig sind."

Manfred, ein Allgemeinmediziner, ist überzeugt davon, dass man sich mit Chlorbleiche vorsorglich vor Covid-19 schützen und auch eine akute Infektion mit Chlordioxid behandeln könne. Dass staatliche Institutionen in aller Welt ausdrücklich vor dem Einsatz von Chlorverbindungen warnen, weil diese giftig seien, kann er nicht nachvollziehen. Er stelle die Lösung zum Eigenbedarf als Arzt selbst her.

"Es glaubt mir keiner"

Manfred leidet nach eigenem Bekunden seit 20 Jahren unter einer schweren Nervenerkrankung. Erst das Chlordioxid hätte ihm bei den starken Beschwerden geholfen, meint er. Weil Chlordioxid auch Viren abtöte, setze er es inzwischen auch dann ein, wenn er das Gefühl habe, eine Erkältung zu bekommen. Das Problem sei allerdings: "Es glaubt mir keiner. Und wenn ich das Kollegen erzähle, dann verdrehen die die Augen. Keiner will das hören." Vermutlich, sagt Grimm, hätte er sich früher ebenso verhalten.

Heute habe er das Gefühl, dass die Menschen vor ihm zurückwichen. So habe er sich kürzlich auf einem Supermarktparkplatz mit einer Frau unterhalten, die sehr nett gewesen sei. In dem Moment aber, wo er mit ihr über Corona habe sprechen wollen, sei das Gespräch gekippt. "Sie wurde giftig, wollte nicht mehr mit mir reden." Dabei habe er nur darlegen wollen, dass man sich mit Chlordioxid gegen Corona schützen könne.

Leider gehe es ihm öfter so. "Ich rede sehr gern darüber, weil mir die Leute leidtun. Sie sind von der staatlichen Propaganda infiltriert, leben in Angstzuständen, die nicht nötig wären", sagt er. Grimm glaubt, dass sich auch Corona mit Chlordioxid behandeln lasse. Dass kaum jemand mit ihm darüber reden wolle, sei traurig.

* Hinweis der Redaktion: Die Verbraucherzentrale und viele Gesundheitsbehörden warnen nachdrücklich vor der Einnahme von Chlordioxidlösungen. Sie wirkten nicht gegen Covid-19, und es bestehe der Verdacht schädigender Wirkungen.

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Bild: Radio Bremen
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  • Alexander Schnackenburg Autor

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 14. Mai 2021, 19:30 Uhr