Tore auf für City-Gate-Passage am Bremer Hauptbahnhof

  • City-Gate-Passage öffnete am Freitagvormittag ihre Türen
  • Hotels, Supermärkte und Gastronomie ziehen ein
  • Bau dauerte drei Jahre und kostete mehr als 100 Millionen Euro
Ein Rotes Absperrband, war noch vor der Eröffnung des City-Gate Bremen zu sehen.

Am Bahnhofsvorplatz in Bremen ist die City-Gate-Passage feierlich eröffnet worden. Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) schnitt am Freitagvormittag symbolisch ein rotes Band durch und sprach von einem richtig großen Schritt nach vorne. Denn der Bereich vor dem Hauptbahnhof sei eine städtebauliche Lücke gewesen, die man nun geschlossen habe.

Der Aufbruch, den wir haben in der Innenstadt, die vielen Aktivitäten – die zeigen hier ihr erstes Gesicht.

Carsten Sieling (SPD), Bürgermeister von Bremen, über die Eröffnung der City-Gate-Passage.

Etwa drei Jahre hat der Bau der beiden Gebäude gedauert. Die Kosten liegen bei mehr als 100 Millionen Euro. Eine Drogerie und eine Bäckerei hatten bereits Ende März in der Passage ihre Läden eröffnet, nun wird die gesamte, etwa 60 Meter lange Passage für die Öffentlichkeit freigegeben.

Geschäfte und Hotels ziehen etwas später ein

Hier sollen in der kommenden Woche neben zwei Hotels unter anderem auch noch eine Burger-Kette, ein Kiosk, ein Eiscafé, ein Schlüsseldienst und Supermärkte ihre Türen öffnen. Entworfen wurden die dreiecksförmigen Gebäude mit jeweils sechs Stockwerken von dem preisgekrönten Architekten Max Dudler. Im Inneren der fast 30 Meter hohen Häuser sind etwa 32.000 Quadratmeter Platz für Hotels, Büros, Einzelhandel, Gastronomie und das unten entstandene Parkhaus mit 280 Plätzen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 10. Mai 2019, 7 Uhr