CDU bemängelt zu wenige Solaranlagen auf öffentlichen Bremer Gebäuden

Bremer CDU bemängelt zu wenig Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden

Audio vom 13. Oktober 2021
Auf einem Hausdach sind Solarzellen installiert.
Bild: DPA | picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/B. Leitner | McPHOTO/B. Leitner
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  • Bei öffentlichen Neubauten müssen Solaranlagen installiert werden
  • Seit Ausrufen des Klimanotstandes wurde erst eine Anlage neu installiert
  • Die öffentliche Hand müsse Vorreiter sein, fordert die CDU.

In der aktuellen Stunde der Bremischen Bürgerschaft am Mittwoch hat die CDU dem rot-grün-roten Senat den Bau zu weniger Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden vorgeworfen. Seit dem Ausrufen des Klimanotstandes vor eineinhalb Jahren sei quasi nichts passiert. Bislang sei nur eine Photovoltaik-Anlage auf einem öffentlichen Gebäude neu installiert worden, monierte CDU-Umweltexperte Martin Michalik. Das sei zu wenig, die öffentliche Hand müsse Vorreiter in Sachen Solaranlagen sein, forderte Michalik.

Konfrontiert mit den Vorwürfen räumte SPD-Politiker Arno Gottschalk Fehler ein. Wichtig sei es jetzt, die Ursachen zu klären. Ähnlich äußerte sich Finanzsenator Dietmar Strehl (Grüne). Er wies ebenso wie Gottschalk aber darauf hin, dass aktuell rund bei 100 öffentlichen Gebäuden geprüft werde, ob dort eine Solaranlage gebaut werden könne. Für Neubauten der öffentlichen Hand ist es bereits vorgeschrieben, dort Solaranlagen zu installieren.

Solar-Ausbau sorgt für Ärger in der Bremischen Bügerschaft

Video vom 13. Oktober 2021
Zahlreiche Solaranlagen auf dem Dach eines Gebäudes.
Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten 13. Oktober 2021, 12 Uhr