Unternehmen sollen sich um Ausrichtung der Breminale bewerben

  • Ausrichtung der Breminale soll ab 2020 ausgeschrieben werden
  • Unklar ist, ob sich der Inhaber der Namensrechte bewerben wird
  • Wirtschaftsförderung unterstützt das Event weiterhin finanziell
Die Breminale ander Weser aus der Luft gesehen.
Durchschnittlich haben in den vergangenen Jahren etwa 200.000 Menschen die "Breminale" an der Weser besucht.

Das Bremer Kulturfestival "Breminale" soll ab 2020 ausgeschrieben werden. Das geht aus einer Vorlage des Wirtschaftsressorts hervor, die am Mittwoch Thema in der Kulturdeputation war. Definitiv beschließen will die Deputation das nach der Sommerpause und nach der diesjährigen Breminale. Bisher hatten immer dieselben Unternehmen das Festival ausgerichtet. In diesem Jahr ist zum ersten Mal ein anderer Betreiber für das Programm verantwortlich.

Nach den Plänen sollen sich in Zukunft alle Veranstalter aus Bremen und der Region für das Event bewerben dürfen. Wichtig ist dabei laut Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz das künstlerische und gastronomische Angebot sowie die Sicherheit der Besucher.

Unklar, ob sich der Inhaber der Namensrechte wieder bewirbt

Weil nicht klar ist, ob sich auch der Inhaber der Namensrechte wieder für die Breminale bewirbt, könnte das Festival künftig auch anders heißen. Die Wirtschaftsförderung Bremen und die Kulturbehörde wollen das Event weiterhin finanziell unterstützen.

In diesem Jahr lagen die Fördergelder bei knapp 120.000 Euro. Durchschnittlich haben in den vergangenen Jahren etwa 200.000 Menschen das Musikevent an der Weser besucht. In diesem Jahr findet die Breminale vom 25. bis zum 29. Juli 2018 statt.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 16. Mai 2018, 22 Uhr