Das sind unsere 4 Musiktipps für die Breminale Dezentrale 2021

Robert John Hope mit Gitarre auf der Bühne
Bild: Robert John Hope | Sophia Emmerich
Bild: Robert John Hope | Sophia Emmerich

Von Rap über Pop bis Folk: Das Festival bietet wieder viel Musik, live und auch live im Netz. Hier die Tipps der Musikredaktionen der Radio Bremen Hörfunkwellen.

Letztes Jahr ist die Breminale coronabedingt ausgefallen. Dieses Jahr findet sie unter Corona-Auflagen wieder statt: vom 21. bis zum 25. Juli, an sechs verschiedenen Orten in Bremen und mit weniger Besuchern und Besucherinnen als üblich. Die Tickets sind schon fast ausverkauft. Wenn Sie kein Ticket haben – kein Problem, denn Sie können alle Veranstaltungen auf der Homepage der Breminale als Stream mitverfolgen.

Die Musikredaktionen von Bremen Zwei, Bremen Vier, Bremen Next und Cosmo empfehlen folgende Acts.  

1 Bremen Vier: Flo Mega

Flo Mega live auf der Bühne
Back to the roots: Flo Mega wohnt wieder in seiner Heimat "Bremen" gezogen und arbeitet momentan an einem neuen Album. Bild: Imago | I. Schiffler

Moderator und Redakteur Axel P. Sommerfeld von Bremen Vier empfiehlt Flo Mega am Freitag im Schlachthof. "Der Soulman aus Bremen wurde 2011 praktisch über Nacht zum Bremer Exportschlager, nachdem er beim "Bundesvision Song Contest" von Stefan Raab völlig überraschend den zweiten Platz belegte. Seitdem veröffentlichte er drei Alben mit deutschsprachigem Funk, Soul, Disco und Hip-Hop. Seine wahre Stärke sind aber die schweißtreibenden Liveauftritte, bei denen der geborene Entertainer sein Publikum bis zur Ekstase treibt. Auf der Breminale ist er seit Jahren oft und gern gesehener Dauergast."

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2 Bremen Next: Megaloh, BLVCK Crowz, Juicy Gay und Xenia Beliayeva

Bremen Next-Musikredakteur Marian Rossol freut sich auf die Dezentrale-Auftritte von Megaloh, BLVCK Crowz, Juicy Gay und Xenia Beliayeva. Hier ihre Steckbriefe zu den Acts.

Rappe Megaloh auf der Bühne
Megaloh hat Wurzeln in den Niederlanden und in Nigeria. Geboren ist er in Frankfurt am Main, lebt aber in Berlin-Moabit. Bild: Imago | F. Boillot

"Der Name "Megaloh" leitet sich vom griechischen Wort "megálos" ab. Das bedeutet "groß" und umschreibt Megalohs Standing in der deutschen Hip Hop-Szene. Den Respekt seiner Fans und Rapkollegen hat er sich als einer der versiertesten Lyricists des Landes längst verdient. Er hat mit den ganz Großen zusammengearbeitet: Savas, Samy oder auch Sido. Mit "Regenmacher" landete er 2016 auf Platz 2 der deutschen Albumcharts."

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"Was haben Krähen mit Drum 'n' Bass zu tun? BLVCK Crowz aus Holland liefern die Antwort: Das holländische Duo zählt gerad zu den Shootingstars der Szene und produziert Hymnen für die neue Drum'n'Base-Generation. Ihre Shows sind schweißtreibende Moshpit-Infernos. Mit dieser Energie haben sich BLVCK Crowz, die nur maskiert an die Öffentlichkeit treten, nicht nur eine internationale Fanbase aufgebaut, sondern auch einen Vertrag beim legendären Musik-Label Viper Recordings ergattert."

Porträt der Musikerin Xenia Beliayeva
Die deutsch-russische Electro-Musikerin Xenia Beliayeva hat ihre eigene Radioshow. Die heißt "Radio Xenbel". Bild: Xenia Beliayeva

"Xenia Beliayeva: Geboren in Russland, wohnhaft in Hamburg. Ihre erste Single hat Xenia 2006 gedroppt, seitdem releast sie ihre Musik zum Teil auf dem Label Datapunk der Frankfurter Legende Anthony Rother. Ihre Shows sind halluzinogene DJ-Sets, bei denen sie hinter ihrem Pult auch selbst mal ans Mikro tritt, um ihren düsteren Electrosound mit sphärischen Vocals zu perfektionieren."

"Eins steht fest: Wer sich in einer von toxischen Alphamännern dominierten Szene Juicy Gay nennt, braucht Eier. Der Name steht nicht nur für konstanten Output – 14 Tapes gehen inzwischen auf sein Konto, zuletzt das 2021er "Rainbow Trap" featuring mrbx. Sondern auch für eine krasse Live-Energie. Der gebürtige Münsterländer will keine langweilige 08/15-Show abliefern, sondern zusammen mit der Crowd eskalieren."

3 Bremen Zwei: Robert John Hope und Yusuf Sahilli

Till Lorenzen aus der Bremen Zwei-Musikredaktion freute sich auf ein irisches Doppelkonzert mit Robert John Hope und Wyvern Lingo.

"Robert John Hope hat sich in seiner Musik dem Folkrock verschrieben und vermischt dabei traditionelles Songwriting mit modernem Klang. Lange Zeit war er der Kopf der Gruppe Senakah bis er sich seinem Solo-Projekt gewidmet hat. Der Ire wohnt in Berlin, wo auch sein erstes Solo-Album "Plasticine Heart" entstanden ist. Ein kraftvoller Songschreiber mit dem Herz auf der Zunge."

"Und eigentlich wäre der Abend ein irisches Doppel geworden. Wyvern Lingo, tolles Frauentrio mit einzigartigem Sound sollte spielen – mussten den Auftritt leider aus persönlichen Gründen absagen. Mit Hochdruck wurde an Ersatz gearbeitet: Yusuf Sahilli wird mit Band spielen. Er kommt aus Berlin, ist ein spannender Songwriter mit türkischen und syrischen Wurzeln und spielt einen Mix aus Blues, Folk, mit leichtem Rocksound."

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4 Cosmo: The War on Drugs und Devin Heat

Eva Garthe von Cosmo schwärmt von den Bands The War on Drugs sowie Devin Heat und Die Sterne.

"Die Sterne sind wohl unser aller liebste Band der Hamburger Schule, und in Bremen stets gern gesehene Gäste. Über die Jahre haben sie sich immer weiterentwickelt und sind nie stehen geblieben. Ihr aktueller Sound bedient sich bei Italo-Pop, verspultem Folk, Psychedelia und Disco."

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"Wer The War on Drugs liebt, wird auch Devin Heat mögen. Der Songwriter bringt eingängige Melodien zusammen mit einem klassischen Rocksound, der gerade wieder en vogue ist."

Autorinnen und Autoren

  • Axel P. Sommerfeld Redaktion
  • Till Lorenzen Musikredakteur
  • Necla Süre Volontärin
  • Eva Garthe
  • Marian Rossol

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Morgen, 21. Juli 2021, 8:36 Uhr