Infografik

3 Ideen, um Bremens unbekanntere Seiten zu entdecken

So langsam kommt die Sonne wieder raus – und mit ihr bei vielen die Lust, Neues zu erleben. Mit unseren Tipps werden Sie Bremen und Bremerhaven ganz anders sehen.

Video vom 17. April 2021
Ein rosa gestrichenes schlossartiges Tor in Speckenbüttel.
Bild: Radio Bremen

Bremen ist zwar klein als Bundesland. Doch auch für Alteingesessene gibt es hier noch viel Neues zu entdecken. Schließlich sind beide Städte in Bewegung – sogar in Pandemie-Zeiten.

1 Gezielte Streifzüge: Stadtteile erkunden mit buten un binnen

In unserer Wochenserie haben wir uns auf den Weg gemacht in die Stadtteile, die nicht unbedingt zu den touristischen Hotspots gehören, aber unbedingt auch für Einheimische einen Besuch wert sind. Wir haben uns treiben lassen – und so manche Überraschung entdeckt.

In Hemelingen gibt es mehr Autos als Menschen. Grüne Oasen mit einem Schloss, das keines ist, finden sich hier aber auch. In Burglesum stehen drei Meter hohe Skulpturen aus Eisen in Knoops Park, die vielen erst beim zweiten Blick gefallen. In Huckelriede findet das Leben am Wasser statt – ganz besonders an einem Kiosk, der weder Alkohol noch Zigaretten verkauft. In Speckenbüttel besuchen wir eine Familie, die im ehemaligen Bahnhof wohnt. Außerdem erzählen wir zumindest ein paar der kuriosen Stadtteil-Geschichten. Und in Pusdorf finden wir einen unprätentiösen Hafen – und Raum für Künstlerinnen und Künstler.

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Unser Fazit: Es lohnt sich immer, die eingetretenen Pfade zu verlassen. Sie werden staunen, wie viel Neues Ihnen auf engstem Raum begegnen kann.

2 Kleine Abenteuer mit dem Rad: Entlang an Bremens Wasseradern

In Bremen gibt's viel Wasser – und entlang der meisten Flüsse und Gewässer auch gut ausgeschilderte Fahrradwege. Wer sich traut, packt Getränke und Verpflegung ein – und fährt einfach los. Zum Start geht's vielleicht einmal um den Werdersee. Auch die Übersee-Stadt ist mit dem Rad gut erreichbar. Wer mehr Ausdauer hat, fährt flussaufwärts bis nach Vegesack. Ganz neue Perspektiven offenbaren sich manchmal auch, indem man einfach mal die Fluss-Seite wechselt.

Auch mit Ziel und Plan wird's ein schöner Ausflug! Touren und Empfehlungen für Radwege gibt's unter anderem bei "Bremen Bike it" von der Bremer Tourismus-Zentrale, beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC – oder bei uns.

3 Fremdgesteuert per Zufall: Mit einer App auf neue Wege

Wer sich selbst dabei erwischt, immer die gleichen Wege in der Nachbarschaft zu gehen, kann sich per App auf dem Smartphone auf neue Pfade leiten lassen. Eine davon ist Randonautica. Die wichtigste Eigenschaft dieser App steckt schon im Namen: "Random" ist das englische Wort für Zufall. Genau darum geht es: einzutauchen ins Ungewisse. Die kostenlose Software schickt ihre Nutzer zu willkürlich ausgewählten Koordinaten in der Umgebung. Und so geht's: Den Radius festlegen, in dem man sich bewegen möchte, und ein Stichwort, das den Ausflug leiten soll.

Das Fazit unseres Reporters Jens Otto: "So richtig spannend enden natürlich die allerwenigsten Ausflüge mit der App. Aber das Versprechen, seine Nutzer kleine Abenteuer in der eigenen Umgebung erleben zu lassen, löst sie auf jeden Fall ein."

Warum nennen Burglesumer ihren Stadtteil den "Vorgarten Bremens"?

Video vom 13. April 2021
Die Reporterin Katja Runge mit der Kuratorin Inga Harenborg beim Metall Kunstwerk im Knoops Park in Burglesum.
Bild: Radio Bremen

Autorin

  • Sarah Kumpf Redakteurin und Moderatorin und Autorin

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 17. April 2021, 19:30 Uhr