Meinungsmelder

4 Tipps und Tricks für etwas Spaß und Freude im Lockdown

Ob in der Küche, am Schreibtisch oder auf dem Sofa: Viele Meinungsmelder setzen im Lockdown auf Entschleunigung und Kreativität in der Freizeit. Hier die besten Ideen.

Frau auf Sofa trägt Kopfhörer und lächelt dabei.
Ob mit oder ohne Musik: Entspannung könnte ein gutes Mittel sein, um gut durch die Zeit des Lockdowns zu kommen. Bild: Imago | Westend61

1 Ein Highlight für jeden Tag

Birgit Behnke aus Horn-Lehe nimmt sich für jeden Tag ein kleines Highlight vor, auf das sie sich schon im Vorfeld freut. Dabei kann es sich ebenso um Spiele mit der Tochter handeln wie um das Backen von Keksen. Mitunter macht sich die 55-jährige auch ein Fußbad oder eine Gesichtsmaske, weil ihr eben gerade danach ist. Dann wieder kauft sie für die Familie und sich Lakritze, um sie sogleich zu verputzen.

Behnke hat jedoch auch noch eine ganz simple Idee: "Manchmal stelle ich mich einfach vor den Spiegel und grinse mich selber mal 'ne Runde an", sagt sie.

2 Kochbuch schreiben

Einige Meinungsmelderinnen und Meinungsmeldern berichten, dass sie in der Corona-Pandemie das Kochen neu für sich entdeckt hätten. So auch Andrea Hertel-Weinmann aus Walle. Sie schreibt sogar ein Kochbuch. Es umfasse inzwischen 50 Rezepte, allesamt für Saisongerichte.

"Der Schwerpunkt liegt auf kalorienreduzierten Mahlzeiten, da in dieser Zeit der Pandemie sich die Kilos schneller ansammeln als einem lieb ist", sagt die 69-Jährige. Zwar handele es sich bei den Rezepten großteils um bereits vorhandene aus anderen Büchern. Doch Hertel-Weinmann gestaltet das Buch mit eigenen Fotos von den Speisen. Eigene Rezepte zu entwickeln – das hat sie sich für das nächste Kochbuch vorgenommen.

3 Geschichten schreiben

Der Eine verfasst im Lockdown ein Tagebuch, die Nächste probiert sich an einem Sachbuch. Ron Jagdfeld aus Butjadingen schreibt Kurzgeschichten. Inspirieren lässt er sich dabei von Bildern, die ihm im Kunstmuseen aufgefallen sind, etwa von Paula Modersohn-Becker.

"Es macht mir einfach Spaß, mir Bilder anzusehen und mir dazu eine Geschichte auszudenken", beschreibt er das Vorgehen. Zwar neige er dazu, sich traurige Geschichten auszudenken, in denen er von Sorgen und Ängsten der Menschen berichte. Trotzdem wirkt sich das Schreiben der Kurzgeschichten gut auf das Wohlbefinden des 29-Jährigen aus. Er könne dabei seine Kreativität ausleben und seiner Fantasie freien Lauf lassen, sagt Jagdfeld. Zehn Geschichten habe er bereits fertiggestellt.

4 Locker bleiben

So gefragt originelle Ideen auch sein mögen in der Corona-Pandemie, so sehr raten doch viele Meinungsmelderinnen und Meinungsmelder von Aktionismus ab. Sie empfehlen, viel zu schlafen, sich genüsslich auf dem Sofa auszuruhen und möglichst keine Hektik aufkommen zu lassen.

"Locker bleiben" lautet auch das Motto von Joachim Tara aus der Neustadt: "Es gibt noch genug Toilettenpapier. Wir jammern hier immer noch auf einem hohen Niveau", findet der 59-Jährige. Sein Vorschlag lautet daher: "Einfach ein wenig abwarten und Tee trinken." Tara ist überzeugt davon, dass sich die Situation entspannen wird, wenn sich die Bremerinnen und Bremer nach und nach alle impfen lassen können. Und dann werde immer noch genügend Zeit für neue oder alte Aktivitäten sein.

Wie bewerten Bremerinnen und Bremer die Corona-Entscheidungen?

Video vom 6. Januar 2021
Ein Kiosk-Besitzer mit Hut und Bart im Interview.
Bild: Radio Bremen

Autor

  • Alexander Schnackenburg Autor

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 11. Januar, 19.30 Uhr