So will Bremen für Kulturangebote im Corona-Sommer sorgen

  • Theater planen Veranstaltungsreihe "Kultursommer"
  • 60 Tage mit Theater, Tanz, Kleinkunst, Lesungen und Musikevents geplant
  • Viele Veranstaltungen an der frischen Luft
Viele leere blaue Klappstühle in der Sonne
Die Aktionen des "Kultursommers" sollen an der frischen Luft stattfinden. Bild: DPA | Andreas Franke

Die Corona-Krise trifft viele Bremer Kulturschaffende hart. In fast allen Spielstätten ruht der Betrieb bis zum Herbst. Doch nun könnte es schneller wieder losgehen als erwartet. Derzeit wird über Wege nachgedacht, auch im Sommer für Angebote sorgen zu können – das steht in einer Vorlage für die Kulturdeputation.

"Bremer Kultursommer" heißt das, was die Stadt – laut Deputationsvorlage – im Juli und August beleben soll. An insgesamt 60 Veranstaltungstagen sind Theater, Tanz, Kleinkunst, Lesungen und Musikevents geplant. Dienstags bis sonntags, maximal 45 Minuten lang und natürlich mit dem nötigen Corona-Sicherheitsabstand.

Da das drinnen nicht möglich ist, wird das Ganze nach draußen verlegt. An zwölf verschiedenen Orten – vom Bürgerpark über das Licht-Luft-Bad und Knoops Park bis zum Amtsgarten in Lilienthal. Veranstalter sind die Bremer Shakespeare Company und viele weitere Kulturakteure. Auch das Theater Bremen prüft Open Air-Veranstaltungen möglichst noch im Juni. Noch gibt es aber kein grünes Licht. Nach vielen abgesagten Festivals könnten die Bremerinnen und Bremer so doch noch im Sommer in den Genuss von Kultur kommen.

Künstler in der Corona-Krise: Die Musikszene braucht neue Bühnen

Video vom 4. April 2020
Ein Mann sitzt mit einem Schutzanzug bekleidet und einer Schutzbrille auf dem Kopf auf dem Boden und spielt Ukulele.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 4. Juni 2020, 13 Uhr