Häfensenatorin Schilling will auf Hafengebühren vorerst verzichten

  • Senatorin Schilling: "Hafennutzer müssen unterstützt werden"
  • Stundung für Betriebe zunächst bis Juni möglich
  • Zudem sollen Erbbauzinsen nicht wie geplant erhöht werden
Schiff am Container-Terminal in Bremerhaven
Die Häfen als "Motor" der Bremer Wirtschaft müssten während der Coronakrise unterstützt werden, so die Häfensenatorin Claudia Schilling. Bild: DPA | Petra Schumacher

Bremens Häfensenatorin Claudia Schilling (SPD) will wegen der Coronakrise auf die Eintreibung von Hafengebühren verzichten. Betriebe könnten zunächst bis Juni eine Stundung erwirken, also eine Hinausschiebung von Zahlungsforderungen. Notfalls werde das bis September verlängert.Diese Maßnahme kommt zusätzlich zur bereits möglichen Stundung von Miet-, Pacht- und Erbbauzinszahlungen.

Schilling will außerdem die Erbbauzinsen nicht wie geplant erhöhen. Die Senatorin sagte zur Begründung, die Häfen seien der Motor der Bremer Wirtschaft. Jeder fünfte Arbeitsplatz hänge davon ab. Deshalb müssten die Hafennutzer in dieser herausfordernden Zeit unterstützt werden.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 9. April 2020, 7 Uhr